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Die FCI-Gruppe 3 umfasst alle Terrier. Dabei wird in 4 Sektionen aufgeteilt: Hochläufige Terrier (mittelgroß bis groß), nierderläufige Terrier (klein), bullartige Terrier und Zwergterrier. Die Rassen sind im allgemeinen, was das äußere Erscheinungsbild angeht, höchst unterschiedlich. Trotzdem haben sie alle gemeinsame Merkmale, die dazu veranlasst haben, sie in einer gemeinsamen FCI-Gruppe einzuordnen.
Die Gemeinsamkeit liegt vor allem darin, dass alle Terrier ursprünglich für die Jagd eingesetzt und gezüchtet worden sind: die Jagd auf kleines Wild, Fuchs und Dachs, die Bekämpfung von Ratten, Mäusen und Nagern und sogar die Jagd auf Otter. Instinktiv hat jeder Terrier daher einen ausgeprägten Jagdsinn, wohingegen andere Wesenmerkmale vollkommen unterschiedlich sein können. So gut wie alle Terrier sind zudem gute Familien- und Begleithunde. Sie sind wachsam und kinderfreundlich.
Terrier, die in Fuchsbauten und Dachshöhlen eindringen und auf engstem Raum oftmals gegen größere Gegner ankämpfen mussten und diese notfalls auch zu töten hatten, mussten sehr mutig, furchtlos, verwegen und selbstständig sein. Ein gesundes Maß an Aggressivität und jede Menge Selbstbewusstsein, sowie Lernfähigkeit taten ihr Übriges.
Ihre Ursprung haben fast alle Terrierrassen in England. Aufgrund ihrer langen Tradition werden sie schon sehr früh, ab Mitte 16. Jahrhundert, schriftlich erwähnt. Sie wurden damals als äußerst bissig und zänkisch beschrieben, als Hunde, die nur im Stall zu halten sind. Ihre Verwendung war damals, Füchse und Dachse zu sprengen und zu würgen.
Schon ab dem 17. Jahrhundert galten die Terrier als eigene Rassegruppe. Die jagdliche Brauchbarkeit stand damals allerdings noch an allererster Stelle. Erst ab 1862 wurden eigene Klassen für Terrier auf englischen Hundeschauen eingeführt. Damit war der Weg hin zu einem sehr breiten Rassespektrum geschaffen. Aufgrund der weitreichenden Diversifikation unter den Terriern ist eigentlich für jeden Hundefreund etwas geboten.
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