Steckbrief
Ursprungsland: Deutschland
Widerristhöhe:
Rüde: mindestens 80 cm
Hündin: mindestens 72 cm
Farbe: gelb und gestromt, gefleckt und schwarz oder blau
Haarkleid: sehr kurz, dicht, glatt anliegend und glänzend
Geschichte
Die deutsche Dogge ist eine sehr alte Hunderasse und eine der größten. Sie stammt wahrscheinlich von den großen und schwerfälligen Kampfhunden ab, die in Assyrien gehalten wurden. Seit Beginn des 16. Jahrhunderts lässt sich ihre Geschichte eindeutig belegen. Die aus England stammenden Doggen waren ein Kreuzung aus Mastiffs, Windhunden und dem irischen Wolfshund. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Deutsche Dogge in Deutschland selbstständig gezüchtet. Sie lebten an den Fürstenhöfen und wurden für die Bären-, Eber- und Hirschjagd eingesetzt. Damals wurde dieses Wild ohne Gewehr, also rein mit der Kraft dieser Hunde und der blanken Waffe gejagt und gestellt. Zum Schutz wurden die Ohren kupiert. Als dies im letzten Jahrhundert aber immer mehr ein Modetrend wurde, wurde seit 1987 das Ohrenkupieren in Deutschland verboten.
Charakter und Erziehung
Deutsche Doggen sind anhängliche, ruhige und liebenswürdige Hunde. Sie sind intelligent, gefühlvoll und sehr loyal zu ihrem Menschen. Auch den Kindern in der Familie gegenüber sind sie sehr aufgeschlossen. Besonders Rüden sind auch sehr wachsam. Aufgrund ihrer Größe verursachen sie natürlich maximale Futterkosten. Ein kleiner Welpe wächst recht schnell heran, in der Aufzucht gibt es wegen der Größe einiges zu beachten, damit sie keine Schäden am Skelett oder am Bewegungsapparat bekommen.
VDH Mitgliedsvereine
Deutscher Doggen Club (DDC) 1888 e.V. Kappelstr. 51 90559 Burgthann-Mimberg Tel: 09183 / 47 91 E-Mail: detlef.guegel@t-online.de Internet: www.doggen.de
Züchter zu dieser Rasse
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