Steckbrief
Ursprungsland: Deutschland
Widerristhöhe:
Rüden: 50 – 55 cm
Hündinnen: 48 – 53 cm
Farbe: hell- bis dunkelhirschrot, gestromt
Haarkleid: dicht, kurz, derb
Geschichte
Der Hannoversche Schweißhund ist bis in die Keltenzeit einem germanischen Jägervolk in Mitteleuropa (500 v. Chr.) zurückzuführen und findet seinen Vorfahren wohl in der Keltenbracke. Er ist später nahezu unverändert aus dem Leithund des frühen Mittelalters hervorgegangen. Eingesetzt wurde er zur Nachsuche auf angeschweißtes (angeschossenes) Wild. Am Hannoverschen Jägerhof im Königreich Hannover wurde die Hunderasse weiterentwickelt (18. und 19. Jahrhundert). 1885 bekam der Hannoversche Schweißhund seinen heutigen Namen und 1894 wurde der Zuchtverein Hirschmann e.V. gegründet, der sich mit der Zucht des Hannoverschen Schweißhundes bis heute beschäftigt. Die Hunde werden nach strenger Leistungszucht weitergezüchtet und werden ausschließlich in Hochwildrevieren als Spezialist für Nachsuchen auf Schalenwild geführt.
Charakter und Erziehung
Ein Welpe des Hannoverschen Schweißhundes wird satzungsgemäß vom Verein Hirschmann e.V. nur abgegeben, sofern man Mitglied ist und die unbedingt erforderlichen Einsatzmöglichkeiten des Hundes in der Jagd vorweisen kann. Aufgrund seiner Zucht handelt es sich bei dem Hannoverschen Schweißhund um einen Jagdhund, der unbedingt „seine“ Arbeit braucht. Die ausführliche und gründliche Ausbildung erfolgt in den ersten zwei Jahren und wird durch Richter des Vereins geprüft (Anlage/Leistung).
VDH Mitgliedsvereine
Verein Hirschmann e.V. Thumbachstr. 58 92655 Grafenwöhr Tel.: 0 96 41 92 30 29 Fax: 0 96 41 92 32 25 E-Mail: verein-hirschmann@web.de Internet: www.hannoverscherschweisshund.de
Züchter zu dieser Rasse
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