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Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

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Steckbrief

Ursprungsland: Italien

Widerristhöhe:

Rüden: 65 – 73 cm

Hündinnen: 60 – 68 cm

Farbe: weiß, Tönungen werden bedingt toleriert

Haarkleid: langes, raues Fell, gut anliegend, Unterwolle nur im Winter reichlich

Geschichte

Diese Rasse geht auf die Hunde zurück, die von den Hirten in dem Landstrich zwischen der westlichen Toskana (Maremmen) und den Abruzzen zum Hüten der Schafherden eingesetzt wurde und wird. Da seine Aufgabe darin bestand, die Schafherden vor Wölfen, Bären und anderen Angreifern zu schützen, zählt der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund (Cane da Pastore Maremmano Abruzzese) zu den Herdenschutzhunden. Die Rasse, welche zwei Typen umfasst (den Hund der Maremma Ebene und den größer gewachsenen Bergtyp), wurde 1958 anerkannt. Die Zucht dieser Hunde ist noch nicht so weit „fortgeschritten“, dass alle gleich aussehen. So gibt es nach wie vor regionale Unterschiede, die sich in Größe und Aussehen zeigen. Regionale Typen sind zum Beispiel der Marsicano, der Aquillano und der Maiella.1977 wurde in den USA im Rahmen des Herdenschutzes vor Koyoten ein geeigneter Hund gesucht. Der Maremmano-Abruzzese erwies sich als geeignet und wird seither in zunehmenden Maß in den USA gezüchtet und für den Herdenschutz eingesetzt.

Charakter und Erziehung

Die Aufgabe dieser Rasse als Wach- und Schutzhund führt der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund mit Umsicht, Mut und Entschlossenheit durch. Er ist stolz und jeglicher Unterwürfigkeit abgeneigt, zeigt sich jedoch seinem Herren und seiner Umgebung gegenüber recht anhänglich. Gegen die Haltung als Familienhund ist im Grunde nichts einzuwenden, sofern einige zusätzliche Dinge berücksichtigt werden gegenüber anderen Hunderassen. Herdenschutzhunde besitzen besonders ausgeprägte Instinkte, haben andere Veranlagungen als andere Rassen und sind nicht so sehr auf den Menschen sozialisiert. Mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis und einem Besuch eines Hundeerziehungskurses kann diese Hürde aber gemeistert werden. Wenn man einen Herdenschutzhund als Familienhund möchte, so sollte man sich an Zuchten wenden, die nicht Arbeitshunde züchten, sondern die Zucht als Familienhund im Vordergrund haben. Eine konsequente Erziehung und Sozialisierung schon von ganz klein auf als Welpe ist unabdingbar. Er sollte unbedingt früh an den Umgang mit Kindern, Besuchern im Haus und fremde Menschen gewöhnt werden und viele Umwelteinflüsse kennen lernen. Diese Hunderasse ist keinesfalls ein Anfängerhund, sondern gehört in Kennerhände, die ihm gerecht werden können.

VDH Mitgliedsvereine

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

Züchter zu dieser Rasse

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Diesen Artikel haben wir am Freitag, 25. Mai 2007 in unseren Katalog aufgenommen.