zum Shop
Umfangreicher Ratgeber
Große Rassensammlung
Großes Lexikon
Laufende Erweiterungen
Eigene Redaktion
Online-Shop
Infothemen
Hunderassen
Hunde-Ratgeber
Katzenrassen
Katzen-Ratgeber
Glossar Fachbegriffe
Lexikon
Züchter
Züchterverzeichnis
Züchterclub
Händler
Registrieren
Händlerliste
Pet-Club
Kontakt
Kontakt
Impressum
Unternehmen
Die AGB's
Lieferkonditionen
Was sind Mineralstoffe und Spurenelemente?
Mineralstoffe werden umgangssprachlich gerne einfach Mineralien genannt. Mineralstoffe sind anorganische (das bedeutet, die Strukturformeln beinhalten keinen Kohlenstoff) und lebenswichtige Nährstoffe. Mensch und Tier können sie nicht selbst herstellen, sie müssen ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden. Das sie anorganisch sind, sind sie gegenüber den meisten Zubereitungsarten unempfindlich. Wärme, Licht und Luft können ihnen in der Regel nichts anhaben, allerdings können sie bei langem Kochen aus dem Nahrungsmittel ausgeschwemmt werden.
Spurenelemente sind auch Mineralstoffe. Deswegen ist die gebräuchliche Bezeichnung „Mineralstoffe und Spurenelemente“ nicht ganz korrekt. Richtig müsste es heißen: Mineralstoffe werden in Mengenelemente und Spurenelemente unterteilt. Die Grenze zwischen diesen beiden Mineralstoffgruppen liegt bei 50 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Alles über 50 mg sind Mengenelemente, alles unter 50 mg eben Spurenelemente.
In der folgenden Übersicht über die wichtigsten Mengen- und Spurenelemente finden Sie in Stichpunkten die Hauptfunktionen der einzelnen Elemente.
Mengenelemente
Calcium (Ca):
Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen, Botenstoff für Nerven und Muskeln
Chlor (Cl):
Chloride (chemische Verbindungen des Chlor wie z. B. Natriumchlorid = Kochsalz) beeinflussen stark den Wasserhaushalt des Körpers (z. B. Durstgefühle, Harnausscheiden), Aufrechterhaltung der Gewebespannung, Übertragung von Nervenimpulsen, Muskelfunktionen, Aufbau der Magensäure
Kalium (K):
Steuerung der Muskeltätigkeit, Funktion von Nerven, Gewebespannung
Magnesium (Mg):
Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen, unterstützt Enzyme beim Stoffwechsel, Funktion von Nerven und Muskeln
Phosphor (P):
Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen, Energiegewinnung, Energieverwertung, Bestandteil der DNA (Trägerin der Erbinformationen)
Schwefel (S):
Sulfide (schwefelhaltige Verbindungen) sind Bestandteil von einigen Aminosäuren, Proteinen, Koenzymen und anderen; wirken verdauungsfördernd
Natrium (Na):
Als Natriumchlorid (= Kochsalz) beeinflusst es stark den Wasserhaushalt des Körpers (z. B. Durstgefühle, Harnausscheiden), Aufrechterhaltung der Gewebespannung; Funktion von Nerven und andere regelnde Aufgaben
Spurenelemente
Arsen (As):
Bildung von roten Blutkörperchen, die Bedeutung von Arsen ist noch nicht vollständig bekannt
Bor (B):
Einfluss auf den Knochenstoffwechsel und die Gehirnfunktion wird vermutet
Chrom (Cr):
Chromverbindungen (Chrom3+Ionen) spielen vermutlich eine große Rolle beim Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten
Cobalt (Co):
Bestandteil des Vitamins B12
Eisen (Fe):
Blutbildung, Sauerstofftransport und –speicherung, Elektronenübertragung, Funktion von Enzymen
Fluor (Fl):
Fluoride (Fluorverbindungen) sind wichtig für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen, Härtung des Zahnschmelzes
Iod (I):
Produktion der Schilddrüsenhormone, diese spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel
Kupfer (Cu):
Bildung roter Blutkörperchen, Bestandteil vieler Enzyme
Mangan (Mn):
Bestandteil vieler Enzyme, wichtig für Knorpelbildung und bestimmte Zellfunktionen
Molybdän (Mo):
Bestandteil vieler Enzyme
Rubidium (Rb):
vermutlich für den normalen Verlauf einer Trächtigkeit zuständig, Wirkung auf das zentrale Nervensystem wahrscheinlich
Selen (Se):
Bestandteil vieler Enzyme, wichtig für die Entgiftung des Körpers und als Antioxidans (fängt freie Radikale), Immunabwehr
Silicium (Si):
vermutlich für Knochenbildung wichtig
Vanadium (V):
Bestandteil von Enzyme
Zink (Zn):
Immunsystem, Bestandteil von Enzymen und wichtig für den Stoffwechsel, Bestandteil von Hormonen, Zellwachstum, Aufbau von Erbsubstanz
Zinn (Sn):
Über die Bedeutung von Zinn bei Mensch und Tier ist bis heute wenig bekannt, man vermute verschiedene Beteiligungen am Stoffwechsel
Mineralstoffe sind lebenswichtig
Wie bei allen Nahrungsbestandteilen ist eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung lebensnotwendig, eine überreichliche oder mangelhafte ist ungesund teilweise lebensgefährlich.
Beim industriell gefertigten Katzenfutter richten sich die Hersteller nach dem aktuellen Stand der Ernährungswissenschaften um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Dies gilt allerdings nur für so genannte Alleinfuttermittel (Futtermittel, die mit allen notwendigen Zusatzstoffen angereichert sind, das Gegenteil sind Ergänzungs- bzw. Zusatzfuttermittel). Wenn man seine Katzen
barfen
will, muss man selbst für die notwendige Zufuhr sorgen.
In unserem Forum stehen wir Ihnen gerne für weitere Fragen zur Verfügung:
Forum von Petsnature
© Katja Tuszynski 2010 –
www.wortwichtel.de
______________________________
Quellen:
Wikipedia
Ernährungsstudio
Suche
Erweiterte Suche »
Kategorien
Hunderassen
Hunde-Ratgeber
Katzenrassen
Katzen-Ratgeber
Katzen-Haltung
Ernährung von Katzen
Geburt & Aufzucht
Katzenkrankheiten
Glossar Fachbegriffe
Lexikon Tiernahrung
Angebote
Produktneuheiten
Wichtige Infos
XXL-Rabatt
Newsletter
Tiertafel Spendenbox
eCommerce Engine © 2006
xt:Commerce Shopsoftware