zum Shop
Umfangreicher Ratgeber
Große Rassensammlung
Großes Lexikon
Laufende Erweiterungen
Eigene Redaktion
Online-Shop
Infothemen
Hunderassen
Hunde-Ratgeber
Katzenrassen
Katzen-Ratgeber
Glossar Fachbegriffe
Lexikon
Züchter
Züchterverzeichnis
Züchterclub
Händler
Registrieren
Händlerliste
Pet-Club
Kontakt
Kontakt
Impressum
Unternehmen
Die AGB's
Lieferkonditionen
Kokzidien bei Katzen
Kokzidien sind Sporentierchen und gehören zu den Protozoen. Es gibt viele verschiedene Unterarten der Kokzidien, manche haben sich auf bestimmte Wirtstiere spezialisiert. Einige sind auch für den Menschen ansteckend.
Vereinfacht gesagt besiedeln Kokzidien Zellen der Darmschleimhaut, des Blutes oder der Leber und zerstören diese im Laufe ihrer ungeschlechtlichen Vermehrung. So entstehen weitere Kokzidien, die sich im Körper weiter ausbreiten. In der Folge bilden sich geschlechtliche Zelle und es kommt zur geschlechtlichen Vermehrung. Befruchtete weibliche Zellen - so genannte Oozysten – umgeben sich mit einer schützenden Hülle und werden mit dem Kot ausgeschieden. Wer sich genauer über die Lebens- und Vermehrungszyklen informieren will, findet hier detailliertere Informationen:
Wikipedia über Kokzidien
Diese Oozysten sind recht widerstandsfähig, sie Überleben Kälte und gängige Putzmittel. Hitze wird ihnen erst ab 55 Grad Celsius gefährlich, deswegen wird auch im Falle einer Erkrankung die Dampfreinigung und das Auskochen empfohlen.
Symptome bei Kokzidienbefall
Einer erwachsenen und gesunden Katze kann in der Regel selbst mit einem Befall von Kokzidien fertig werden, meistens hat sie für einige Tage einen leichten Durchfall. Bei jungen oder kranken Tieren dagegen können die Kokzidien zu einer ernsthaften Erkrankung bis zum Tod führen. Sie haben schweren und mitunter blutigen Durchfall. Appetitlosigkeit oder Heißhunger können auftreten, bei letzterem nehmen sie trotzdem ab. Der Durchfall kann zur Austrocknung (Dehydration) führen. Auch Fieber ist möglich.
Ansteckungswege
Kokzidien können viele Arten von Beutetieren (zum Beispiel Mäuse oder Ratten) besiedeln, auch rohes Fleisch infizierter Tiere (zum Beispiel Rind, Schwein, Lamm oder Schaf) kann zur Ansteckung führen. Weitere Ansteckungsmöglichkeiten sind durch direkten Kontakt mit dem Kot erkrankter Tiere oder durch Kontamination von Kleidung oder Schuhen möglich.
Wenn eine gesunde Katze einmal mit Kokzidien infiziert war, ist sie meist durch eine gute Immunität geschützt, welche sogar das Ausscheiden von Oozysten verhindern kann. Kokzidien sind weltweit verbreitet, viele Katzen durchleben im Laufe ihres Lebens einen Befall.
Nachweis von Kokzidien
Für eine sichere Diagnose ist eine Kotuntersuchung erforderlich. Da nicht jeder Zentimeter Kot gleich stark oder überhaupt besiedelt sein muss, sollte der Kot von mehreren Tagen gesammelt werden. Wegen der Ähnlichkeit der Symptome ist es ratsam gleichzeitig einen Giardientest durchführen zu lassen.
Behandlung von Kokzidien
Es gibt einige Medikamente, mit denen Kokzidien erfolgreich behandelt werden können. Da sie oft recht nebenwirkungsreich und unangenehm für Katzen sind, muss der Tierarzt anhand der Symptome und dem Allgemeinzustand der Katze abwägen, ob eine Therapie notwendig ist, oder die Katze die Infektion auch alleine bewältigt. Eine weitere Alternative liegt in den für den Körper sanfteren homöopathischen Mitteln, hierbei ist es wichtig, dass ein erfahrener Homöopath das richtige Mittel herausfindet und die Behandlung begleitet.
Hygienemaßnahmen
Wenn Kokzidien im Kot festgestellt wurden, sollte für die Zeit der Infektion ein etwas größerer Hygieneaufwand betrieben werden. Wie oben schon erwähnt überleben Kokzidien Temperaturen über 55 Grad Celsius nicht. Ein (kleiner) Dampfreiniger leistet hierbei enorme Hilfe bei der Reinigung aller nicht auskochbaren Stellen. Wichtig ist dabei die Dampfdüse sehr nah über die Stellen gleiten zu lassen, bei einer größeren Entfernung könnte sich der Dampf schon zu weit abgekühlt haben.
Und noch ein Tipp
Lassen Sie sich bitte von einer Diagnose wie dieser oder ähnlicher Infektionen bitte nicht verrückt machen. Abgesehen davon das Ihre Katze Ihren Stress und Ihre Unruhe spürt, auch Ihnen wird ein ruhiges und planvolles Vorgehen einiges ersparen.
Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen gerne in unserem Forum zur Verfügung:
Forum von Petsnature
© Katja Tuszynski 2010 –
www.wortwichtel.de
_________________________
Weitere Quellen:
Katzenschutzbund Köln
Tierklinik.de
Suche
Erweiterte Suche »
Kategorien
Hunderassen
Hunde-Ratgeber
Katzenrassen
Katzen-Ratgeber
Katzen-Haltung
Ernährung von Katzen
Geburt & Aufzucht
Katzenkrankheiten
Glossar Fachbegriffe
Lexikon Tiernahrung
Angebote
Produktneuheiten
Wichtige Infos
XXL-Rabatt
Newsletter
Tiertafel Spendenbox
eCommerce Engine © 2006
xt:Commerce Shopsoftware