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Phantothenat
Quelle und Verwertung
Pantothensäure wurde zunächst als essentieller Wuchsstoff von Hefen entdeckt. Nachdem Ähnliches für Milchsäurebakterien, Küken und Ratten entdeckt wurde, bekam der Stoff den Namen Pantothensäure (griech. pantothen = überall). Früher wurden auch die Synonyme Filtratfaktor, Anti-graue-Haare-Faktor u.a. verwendet.
Pantothensäure ist in fast allen Futtermitteln vorhanden. Reich daran sind Milchprodukte, Hefen, Mühlennachprodukte und Grünmehle. Arm an Pantothensäure sind Fleischmehl und Trockenschnitzel.
Die biologische Verwertbarkeit ist bei allen Futtermitteln gut.
Physiologische Bedeutung
Die biologische Wirkung ist universell, da Pantothensäure als Coenzym an unzähligen Reaktionen beteiligt ist. Darunter fallen Synthese und Abbauvorgänge im Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Bildung von Acetylcholin für die funktion der Nervenzellen, Funktion derHaut und Schleimhäute, Pigmentierung der Haare u.a.
Veränderung an Haut und Schleimhaut, Pigmentverlust, rauhes Haarkleid, Ausfall von Haaren und Federn, verminderte Synthese von Steroidhormonen, Appetitmangel und Durchfälle wegen Störungen im Margen-Darm-Kanal
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