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Reiskleie

Der Sammelbegriff Kleie beschreibt die Rückstände, die nach dem Absieben des Mehles bei der Getreidebearbeitung aus den (Samen- und Frucht)Schalen zurückbleibt. Ein guter Teil der Vitamine und Mineralstoffe vom Getreide befindet sich in den äußeren Schalen. Allerdings sitzen in den Randschalen auch Verunreinigungens des Getreides wie zum Beispiel Pestizide oder Schimmelpilze und der Abwehrstoff gegen Fraßfeinde Phytin. Dieses Phytin bindet im Darm die Vitamine und Mineralstoffe an sich und verhindert so ihre Aufnahme. Außerdem sollte beim Verzehr größerer Menge von Kleie auf ein gutes Trinkverhalten geachtet werden, da es sonst zu Verstopfungen kommen kann.

Reiskleie ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen - besonders B, E und K - und Mineralstoffen. Sie hat den großen Vorteil glutenfrei zu sein. Gluten - ein Klebereiweiß - ist in anderen Getreidesorten enthalten und ein häufiger Allergieauslöser.