Pheromone

Das Wort Pheromon leitet sich aus den beiden altgriechischen Wörtern "pherein" (= überbringen, übermitteln, erregen) und "hormon" (=bewegen) ab. Es beschreibt die körpereigenen "Botenstoffe", mittels derer Lebewesen auf der biochemischen Ebene kommunizieren. Sie wurden erstmals 1959 nachgewiesen bei einem Seidenspinner. Hunde und Katzen haben am ganzen Körper verteilt Drüsen, über die sie ihre arttypischen Pheromone verteilen. Wir Menschen können sie nicht bewußt riechen, im Tierleben spielen sie jedoch eine sehr große Rolle. Zum Beispiel markiert die Katze mittels ihrer Drüsen im Gesicht und an den Pfoten "ihr" Revier und "ihren" Menschen, nur wenn "ihr" Revier nach ihr riecht, fühlt sie sich wohl.