Hovawart

Der Name der Rasse stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "hovewart", was so viel bedeutet wie Hofwächter. Diese Hofwächter wurden auf vielen Gemälden abgebildet und in vielen Gesetzestexten erwähnt und waren damals in reichlicher Anzahl in Deutschland vertreten. Ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild gab es jedoch nicht. Man kann davon ausgehen, dass diese Hunde aufgrund ihrer Verwendung große, imposante Hunde waren, die genügend Schärfe und Wachsamkeit mitbrachten, um Haus und Hof zu beschützen. Als August König Ende des 19. Jahrhunderts mit der Reinzucht des Hovawarts begann, hatte er einen solchen Hund vor Augen. Seine Zuchtbemühungen wurden durch den 1. Weltkrieg unterbrochen und anschließend von seinem Sohn Karl F. König weitergeführt. Er benutzte zur Zucht hauptsächlich langhaarige Deutsche Schäferhunde und rasselose Hunde, die dem von König angestrebten Hundetyp repräsentierten. 1937 wurde die Rasse im Rahmen der „Grünen Woche des Reichsnährstandes“ anerkannt.

Steckbrief


Ursprungsland: Deutschland

Widerristhöhe:
Rüde: 63-70 cm
Hündin: 58-65cm

Farbe: Falb, schwarz, black and tan mit falb-Abzeichen

Haarkleid: Lang, leicht gewellt und pflegeleicht
 

Geschichte

Der Name der Rasse stammt von dem mittelhochdeutschen Wort "hovewart", was so viel bedeutet wie Hofwächter. Diese Hofwächter wurden auf vielen Gemälden abgebildet und in vielen Gesetzestexten erwähnt und waren damals in reichlicher Anzahl in Deutschland vertreten. Ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild gab es jedoch nicht. Man kann davon ausgehen, dass diese Hunde aufgrund ihrer Verwendung große, imposante Hunde waren, die genügend Schärfe und Wachsamkeit mitbrachten, um Haus und Hof zu beschützen. Als August König Ende des 19. Jahrhunderts mit der Reinzucht des Hovawarts begann, hatte er einen solchen Hund vor Augen. Seine Zuchtbemühungen wurden durch den 1. Weltkrieg unterbrochen und anschließend von seinem Sohn Karl F. König weitergeführt. Er benutzte zur Zucht hauptsächlich langhaarige Deutsche Schäferhunde und rasselose Hunde, die dem von König angestrebten Hundetyp repräsentierten.
1937 wurde die Rasse im Rahmen der „Grünen Woche des Reichsnährstandes“ anerkannt.

 

Charakter und Erziehung

Aufgrund der unterschiedlichen Rassen, wie Schäferhunde und Hofhunde, welche die Zucht des Hovawarts begründeten, kann auch der Charakter dieser Hunde sehr unterschiedlich sein. Es gibt sowohl den unterordnungsbereiten und leichter erziehbaren, als auch den selbständig handelnden, ruhigen und etwas dickköpfigen Typ. Aufgrund seines jedoch meist willensstarken und eher dominanten Charakters gehört dieser Hund in hundeerfahrene Hände. Der Hovawart ist zudem bekannt für seine späte Reife und gewisse Form von Eigenständigkeit, so dass für eine spezielle Ausbildung viel Zeit und Geduld benötigt wird.
Er ist für viele Arten von Hundesport und als Begleit- oder Rettungshund geeignet. Auch als Familienhund ist der Hovawart mit seinem freundlichen Wesen gut geeignet, er braucht den engen Kontakt und ist dann ein sehr anhänglicher und treuer Hund.
 

VDH Mitgliedsvereine

Hovawart-Club e.V.
Petra Biallas

Bremerweg 61
46446 Emmerich, Deutschland
Tel.: 0 28 22 97 76 34
Internet: www.hovawart-club.de


Hovawart-Zuchtgemeinschaft Deutschland e.V.
Peter-Michael Haase
Aueweg 12
34212 Melsungen, Deutschland
Tel.: 0 56 61 5 25 34
Fax: 0 56 61 92 58 44
E-Mail: pmhaase@web.de
Internet: www.hovawarte.com


Rassezuchtverein für Hovawart Hunde e.V.
Geschäftsstelle

Wallbergstr. 10
85221 Dachau, Deutschland
Tel.: 0 81 31 53 96 58
Internet: www.hovawart.org