Karelischer Bärenhund

Als Stammvater der Rasse wird der Komi-Hund angesehen, doch der Grundstock der Karelischen Bärenhunde stammt aus Karelien, von Hunden im finnisch-russischen Grenzgebiet ab. Dort fanden die Hunde ihren Einsatz auf verschiedene Art und Weise in der Jagd. Im Jahre 1936 begann die Zucht mit dem Ziel einen robusten Hund zu entwickeln, der Laut gibt bei der Jagd auf Großwild. Im Jahre 1943 wurde der erste Rassestandard festgelegt und 1945 zum heute noch gültigen reformiert. 1946 wurden die ersten Hunde in das Stammbuch eingetragen. Der Karelische Bärenhund ist heute eine in Finnland gut verbreitete Rasse und ist eng verwandt mit den europäischen Laika Hunderassen.

Steckbrief

Ursprungsland: Finnland

Widerristhöhe:

Rüden: 57 cm

Hündinnen: 52 cm

Farbe: schwarz, oft mit weißen Abzeichen

Haarkleid: hartes, glattes Deckhaar, mit dichter, weicher Unterwolle

Geschichte

Als Stammvater der Rasse wird der Komi-Hund angesehen, doch der Grundstock der Karelischen Bärenhunde stammt aus Karelien, von Hunden im finnisch-russischen Grenzgebiet ab. Dort fanden die Hunde ihren Einsatz auf verschiedene Art und Weise in der Jagd. Im Jahre 1936 begann die Zucht mit dem Ziel einen robusten Hund zu entwickeln, der Laut gibt bei der Jagd auf Großwild. Im Jahre 1943 wurde der erste Rassestandard festgelegt und 1945 zum heute noch gültigen reformiert. 1946 wurden die ersten Hunde in das Stammbuch eingetragen. Der Karelische Bärenhund ist heute eine in Finnland gut verbreitete Rasse und ist eng verwandt mit den europäischen Laika Hunderassen.

Charakter und Erziehung

Der Karelische Bärenhund ist aufgrund seiner Charaktereigenschaften kein Anfängerhund. Er ist darauf gezüchtet selbstständig wehrhaftes Wild wie Elche und Bären aufzustöbern und zu stellen. Hat er es gestellt, gibt er Laut, damit der Jäger folgen kann. Bei seiner Erziehung ist viel Geduld von Nöten, da ihm eine ausgesprochene Sturheit zugeschrieben wird. Als Familienhund ist er jedoch mit entsprechender Erziehung und Beschäftigung ein sehr loyaler Hund, der ausgeglichen ist. Aufgrund seines Kampfinstinkts und Selbstvertrauens kann er sich anderen Hunden gegenüber aggressiv verhalten, aber nie dem Menschen gegenüber.

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