Labrador Retriever

Der Labrador stammt wie Landseer und Neufundländer von der kanadischen Ostküste, vom Festland Neufundlands. Er wurde ab Beginn des 19. Jahrhunderts gezüchtet und als „der wahre Labrador“ vom Neufundländer unterschieden. Die Bezeichnung „Labrador Retriever“ wurde erstmals 1870 benutzt, wobei „retrieve“ von seiner Funktion bei der Jagd abgeleitet wurde. Seine Aufgabe war es bei der Jagd zu helfen oder abgetriebene Fische und Fischernetze aus dem Meer zu holen. Im 19. Jahrhundert brachten Fischer ihn nach Großbritannien. Zur Ausprägung des Jagdtriebes wurden Pointer mit in die Zucht eingebracht. 1899 soll in einem schwarzen Wurf erstmals ein gelber Welpe geboren worden sein. Die Farbe Gelb wird rezessiv vererbt und galt zunächst als untypisch. In späteren Jahren fand sowohl der gelbe als auch der schokoladenbraune Labrador seine Liebhaber und verbreitete sich langsam. Der erste Labradorwurf in Deutschland wurde 1966 beim VDH eingetragen.

Steckbrief

Ursprungsland: Großbritannien

Widerristhöhe:

Rüden: 56 – 57 cm

Hündinnen: 54 – 56 cm

Farbe: schwarz, gell (hellcreme bis fuchsrot), leber/schokoladenbraun

Haarkleid: kurz, dicht mit wetterbeständiger Unterwolle

Geschichte

Der Labrador stammt wie Landseer und Neufundländer von der kanadischen Ostküste, vom Festland Neufundlands. Er wurde ab Beginn des 19. Jahrhunderts gezüchtet und als „der wahre Labrador“ vom Neufundländer unterschieden. Die Bezeichnung „Labrador Retriever“ wurde erstmals 1870 benutzt, wobei „retrieve“ von seiner Funktion bei der Jagd abgeleitet wurde. Seine Aufgabe war es bei der Jagd zu helfen oder abgetriebene Fische und Fischernetze aus dem Meer zu holen. Im 19. Jahrhundert brachten Fischer ihn nach Großbritannien. Zur Ausprägung des Jagdtriebes wurden Pointer mit in die Zucht eingebracht. 1899 soll in einem schwarzen Wurf erstmals ein gelber Welpe geboren worden sein. Die Farbe Gelb wird rezessiv vererbt und galt zunächst als untypisch. In späteren Jahren fand sowohl der gelbe als auch der schokoladenbraune Labrador seine Liebhaber und verbreitete sich langsam. Der erste Labradorwurf in Deutschland wurde 1966 beim VDH eingetragen.

Charakter und Erziehung

Der Labrador Retriever ist von Haus aus ein Jagdhund. Er ist für seine enorme Wasserfreudigkeit und gute Führigkeit bekannt. Auch als Familienhund ist der ausdauernde und apportierfreudige Hund geeignet; jedoch sollte man bei seiner Anschaffung bedenken, dass er seiner Natur entsprechend viel Bewegung und auch „Kopfaufgaben“ haben möchte. Der sensible Labrador Retriever liebt Menschen, besonders Kinder und braucht Anschluss an seine Bezugspersonen. Im Zwinger ist er nicht gut aufgehoben und würde dort seelisch verkümmern. Er bringt einen ausgesprochenen „will to please“ mit, was bedeutet, dass er das Bedürfnis hat seinem Besitzer zu gefallen. Das macht ihn zu einem sehr beliebten Anfängerhund. Er ist aufgrund seines Wesens als Wach- oder Schutzhund ungeeignet und findet aufgrund seiner vielfältigen guten Eigenschaften Einsatz als vielseitiger Jagdhund, Blindenhund, Therapiehund, Drogenspürhund, Rettungshund oder als Sportkamerad bei Agility und Ähnlichem.

VDH Mitgliedsvereine

Deutscher Retriever Club e.V.
Dörnhagener Str. 13
34302 Guxhagen
Tel.: 0 56 65 17 34 o. 27
Fax: 0 56 65 17 18
E-Mail: office@drc.de
Internet: www.drc.de

Labrador Club Deutschland e.V.
Markenweg 2
48653 Coesfeld
Tel.: 0 25 41 9 26 09 74
Fax: 0 25 41 9 26 09 75
E-Mail: lcd-geschaeftsstelle@labrador.de
Internet: www.labrador.de