Landseer

Ihren unmittelbaren Ursprung hat die Rasse in Neufundland und wurde von britischen Fischern nach England gebracht. Vermutlich stammt der Landseer von den Hunden der „Alten Welt“, denn baskische Walfänger, die große nordspanische Hunde mit sich führten, überwinterten lange vor den Briten im nördlichen Teil Neufundlands. Die optischen Gemeinsamkeiten mit dem großen spanischen Pyrenäenhund sind erkennbar. In England wurde der „Newfoundland Dog“ ein beliebter Hund des englischen Adels und Großbürgertums. Seinen Namen bekam die Rasse von dem Maler Sir Edwin Henry Landseer, der einer der bekanntesten englischen Tiermaler seiner Zeit war und den schwarz-weißen Hund in zahlreichen Motiven malte. Der „Newfoundland Club“ wurde 1866 in England gegründet und betreute den ursprünglich schwarzweißen als auch den seit Mitte des 19. Jahrhunderts aufgetretenen schwarzen und rotbraunen Typ. Der schwarze Typ setzte sich bei dem Streit um den Standard durch und so geriet der schwarzweiße Typ in England beinahe in Vergessenheit. In Deutschland und der Schweiz jedoch wurden die beiden Linien weiterhin rein verpaart. 1960 wurden beide von der Fédération Cynologique Internationale als eigenständige Rassen anerkannt. Heute unterscheiden sich die beiden Typen deutlich voneinander: der Kopf eines Landseers wirkt nicht so massig, seine Schnauze ist länger und nicht so stumpf.

Steckbrief

Ursprungsland: Deutschland/Schweiz

Widerristhöhe:

Rüden: 72 – 80 cm

Hündinnen: 67 – 72 cm

Farbe: weiß mit schwarzen Platten, schwarzer Kopf mit Blesse

Haarkleid: lang, schlicht, dicht mit Unterwolle (jedoch nicht so stark wie beim Neufundländer)

Geschichte

Ihren unmittelbaren Ursprung hat die Rasse in Neufundland und wurde von britischen Fischern nach England gebracht. Vermutlich stammt der Landseer von den Hunden der „Alten Welt“, denn baskische Walfänger, die große nordspanische Hunde mit sich führten, überwinterten lange vor den Briten im nördlichen Teil Neufundlands. Die optischen Gemeinsamkeiten mit dem großen spanischen Pyrenäenhund sind erkennbar. In England wurde der „Newfoundland Dog“ ein beliebter Hund des englischen Adels und Großbürgertums. Seinen Namen bekam die Rasse von dem Maler Sir Edwin Henry Landseer, der einer der bekanntesten englischen Tiermaler seiner Zeit war und den schwarz-weißen Hund in zahlreichen Motiven malte. Der „Newfoundland Club“ wurde 1866 in England gegründet und betreute den ursprünglich schwarzweißen als auch den seit Mitte des 19. Jahrhunderts aufgetretenen schwarzen und rotbraunen Typ. Der schwarze Typ setzte sich bei dem Streit um den Standard durch und so geriet der schwarzweiße Typ in England beinahe in Vergessenheit. In Deutschland und der Schweiz jedoch wurden die beiden Linien weiterhin rein verpaart. 1960 wurden beide von der Fédération Cynologique Internationale als eigenständige Rassen anerkannt. Heute unterscheiden sich die beiden Typen deutlich voneinander: der Kopf eines Landseers wirkt nicht so massig, seine Schnauze ist länger und nicht so stumpf.

Charakter und Erziehung

Der sehr menschenbezogene Landseer ist aktiver und temperamentvoller als der Neufundländer. Er ist in der Lage Gefahren selbstständig zu erkennen und instinktiv eigenständige Entscheidungen zu deren Abwehr zu treffen. Er hat den Ruf eigenständig Menschen vor dem Ertrinken zu retten, so dass er auch heute noch als Wasserrettungshund an Seen und Meer eingesetzt wird. Dem Menschen gegenüber hat er eine sehr hohe Reizschwelle und als sehr lernfreudiger Hund wird der Landseer auch gern als Therapiehund eingesetzt. Als Familienhund ist er sehr gut geeignet, vorausgesetzt er ist entsprechend erzogen. Seine Erziehung sollte konsequent und liebevoll sein und frühzeitig beginnen. Er braucht eine feste – untergeordnete – Stelle im „Familienrudel“, da er ansonsten selbst die Führung beanspruchen möchte. Eine Begleithundeausbildung ist sinnvoll. Als Schutzhund ist er eher ungeeignet. Zwingerhaltung kommt für den Landseer nicht in Frage, denn er braucht engen Kontakt zu seiner Familie. Ideal zur Haltung ist ein Haus mit eingezäuntem Garten, wo sich der Landseer auch frei bewegen kann.

VDH Mitgliedsvereine

Deutscher Landseer Club (DLC) e.V.
Dorfstr. 8
38300 Wolfenbüttel
Tel.: 0 53 31 90 07 20
Fax: 0 53 31 90 07 30
E-Mail: quidde@landseer.de
Internet: www.landseer.de

Verein von Landseerfreunden und -züchtern in Deutschland e.V.
Poinger Str. 30 a
85551 Kirchheim
Tel.: 0 89 9 90 77 39 28
Fax: 0 89 9 03 21 31
E-Mail: h.grigoleit@vld-landseer.de
Internet: www.vld-landseer.de