Mastin Espanol

Der Ursprung des Spanischen Mastiffs ist unbekannt, doch vermutlich stammt auch er wie die anderen Doggen der Iberischen Halbinsel von den Hunden ab, die Phönizier und Griechen vor 2000 Jahren nach Spanien gebracht haben. Er wird in Spanien als Bewacher und Beschützer von Vieh und Haus geschätzt. Je nach spanischer Region kann er unterschiedliche Namen tragen. Schon im 12. Jahrhundert wurde er zum Schutz der Schafherden vor Wölfen, Bären und sonstigen Angreifern gebraucht und auch heute ist er noch dort im Einsatz.

Steckbrief

Ursprungsland: Spanien

Widerristhöhe: 72 – 82 cm

Farbe: unbestimmt; Einfarbigkeit gelb, falb, rot, schwarz, grau bevorzugt

Haarkleid: dicht, grob, halblang, glatt

Geschichte

Der Ursprung des Spanischen Mastiffs ist unbekannt, doch vermutlich stammt auch er wie die anderen Doggen der Iberischen Halbinsel von den Hunden ab, die Phönizier und Griechen vor 2000 Jahren nach Spanien gebracht haben. Er wird in Spanien als Bewacher und Beschützer von Vieh und Haus geschätzt. Je nach spanischer Region kann er unterschiedliche Namen tragen. Schon im 12. Jahrhundert wurde er zum Schutz der Schafherden vor Wölfen, Bären und sonstigen Angreifern gebraucht und auch heute ist er noch dort im Einsatz.

Charakter und Erziehung

Der Mastino Espanol ist aufgrund seiner ursprünglichen Verwendung auch heute noch ein selbstständiger Hund, was sich immer wieder durch seine Dickköpfigkeit und schwierige Erziehung zeigt. Er ist kein Hund für Anfänger, da er als Herdenschutzhund von Hause aus zu den Hunderassen gehört, die nicht sehr auf den Menschen sozialisiert, sondern eigenständig und ursprünglich sind. Die Kombination aus ausgesprochener Sturheit und ausgeprägter Dominanz stellt vor allem bei Rüden eine Herausforderung auch an erfahrenen Hundebesitzern dar. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz in Erziehung und Sozialisierung, welche so früh wie möglich beginnen sollten, wird der Mastino Espanol zu einem angenehmen, ruhigen und zuverlässigen Begleiter. Er ist ein ausgeglichener Begleiter, der „alles mitmacht“, Hauptsache, seine Familie ist um ihn herum. Er ist bei entsprechender artgerechter Erziehung ein absoluter Familienhund und braucht Familienanschluss. Als Wachhund ist er aufmerksam und meldet früh und laut, wobei seine Wachsamkeit während der Dunkelheit ausgeprägter ist als am Tage. Seine Reizschwelle ist hoch - weiß er doch, wie stark er ist und dies nicht zu zeigen braucht. Typisch für ihn ist, sich einen erhöhten Aussichtspunkt zu suchen, von wo aus er alles im Überblick hat.

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