Mops

Seinen Ursprung hat der Mops vermutlich in China, wo er vor über 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Es war das Privileg der Könige einen Mops zu besitzen. Er wird trotz seiner geringen Größe zu den Molossern gezählt. Seine Vorfahren gelangten im 16. Jahrhundert in die Niederlande, von wo aus er an die europäischen Adelshöfe als Begleiter der Damen kam. Auf vielen Gemälden ist der Mops verewigt, so zum Beispiel in dem Bildnis der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya. Fortuné hieß der Mops von Joséphine de Beauharnais, der Gattin Napoleons.

Steckbrief

Ursprungsland: Großbritannien (Ursprung China)

Widerristhöhe: bis 32 cm

Farbe: silber, apricot, hellfalbfarben, schwarz, mit Aalstrich und schwarzer Maske

Haarkleid: fein, glatt, weich, kurz und glänzend

Geschichte

Seinen Ursprung hat der Mops vermutlich in China, wo er vor über 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Es war das Privileg der Könige einen Mops zu besitzen. Er wird trotz seiner geringen Größe zu den Molossern gezählt. Seine Vorfahren gelangten im 16. Jahrhundert in die Niederlande, von wo aus er an die europäischen Adelshöfe als Begleiter der Damen kam. Auf vielen Gemälden ist der Mops verewigt, so zum Beispiel in dem Bildnis der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya. Fortuné hieß der Mops von Joséphine de Beauharnais, der Gattin Napoleons.

Charakter und Erziehung

Der Mops ist ein robuster und kompakter Hund, der viel Charme, Würde und Intelligenz besitzt. Er ist lebhaft und fröhlich und zugleich ausgeglichen. Als sehr mutiger kleiner Hund kann der Mops oft Gefahrensituationen unterschätzen, zum Beispiel auch mit anderen Hunden. Der friedfertige Mops kann auch gut mit anderen Haustieren gehalten werden. Diese Rasse ist und war immer „nur“ ein Familienhund, das heißt, er ist bestens geeignet für das enge Zusammenleben mit dem Menschen. Er begleitet gerne seinen Menschen bei Wanderungen und Spaziergängen, liegt aber genauso gerne auch mal faul wie sein Herrchen oder Frauchen herum. Allerdings ist ein Mops nur bedingt „gehorsam“ und stellt sich schon mal gerne schwerhörig. Zu seiner Gesundheit sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Mops eine brachycephale Rasse ist, was bedeutet, dass er einen runden Kopf mit kurzer Schnauze und leicht hervorstehenden Augen hat. Dies kann oft zu schwerwiegenden Problemen mit der Atmung führen. Bei Extremzuchten kann es auch zu Geburtsschwierigkeiten kommen: der Welpe ist zu groß für das kleinwüchsige Muttertier, so dass ein Kaiserschnitt vorgenommen werden muss. Diese Problematik findet sich auch bei anderen brachycephalen Rassen wie zum Beispiel der Französischen Bulldogge. Seit einigen Jahren befasst sich eine Gruppe von Züchtern damit, dem Mops wieder ein gesundes Erscheinungsbild zu geben.

VDH Mitgliedsvereine

Deutscher Mopsclub e.V.
Scheuren 13
42699 Solingen
Tel.: 02 12 33 09 04
Fax: 02 12 32 05 57
E-Mail: webmaster@mopsclub.de
Internet: www.mopsclub.de

Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V.
Stettiner Str. 25
90522 Obersbach-Altenberg
Tel.: 09 11 7 84 86 45
Fax: 09 11 7 84 86 44
E-Mail: info@dogs4you.de
Internet: www.kleinhunde.de