Ostsibirischer Laika

Laika (auch Lajka, russisch „lajat“ = bellen, Plural. Laiki) ist der Name russischer Hunderassen. Die Laika-Rassen im Einzelnen sind der Russisch-Europäische Laika, der Westsibirische Laika, der Ostsibirische Laika und der Jakutische und Tschuktschenen Laika. Diese Rassen sind sich sehr ähnlich. 1947 stellte der Allunions-Kynologenkongress in der damaligen Sowjetunion Standards für vier Rassen auf, von denen eine der Ostsibirische Laika ist. Drei davon sind mittlerweile von der FCI anerkannt. Der Ostsibirische Laika hat seinen Ursprung in den weitläufigen Gebieten zwischen Jenissei und der Halbinsel Kamtschatka und entstand durch Kreuzungen zwischen Ewenkischen, Lamutsker, Amur.- und anderen Laiki Von Strebel wurden die Hunde der Halbinsel als eine Übergangsform zwischen Spitz und Chow Chow beschrieben. Der Ostsibirische Laika wird hauptsächlich für die Jagd auf Eichhörnchen, Zobel und Federwild aber auch als Zug- und Schlittenhund eingesetzt. Die Hündin „Laika“, die den Namen der Rasse trägt, war das erste Lebewesen, das die Erde im Orbit umkreiste (Mission Sputnik 2, 1957). Jedoch handelte es sich bei ihr um einen Mischling vermutlich aus Husky und Terrier.

Steckbrief

Ursprungsland: Russland

Widerristhöhe:

Rüden: 55 – 63 cm

Hündinnen: 53 – 61 cm

Farbe: pfeffer-salz, weiß, grau, schwarz, braun, gesprenkelt

Haarkleid: lang, grob, dicht, gerade, dichte, weiche Unterwolle

Geschichte

Laika (auch Lajka, russisch „lajat“ = bellen, Plural. Laiki) ist der Name russischer Hunderassen. Die Laika-Rassen im Einzelnen sind der Russisch-Europäische Laika, der Westsibirische Laika, der Ostsibirische Laika und der Jakutische und Tschuktschenen Laika. Diese Rassen sind sich sehr ähnlich. 1947 stellte der Allunions-Kynologenkongress in der damaligen Sowjetunion Standards für vier Rassen auf, von denen eine der Ostsibirische Laika ist. Drei davon sind mittlerweile von der FCI anerkannt. Der Ostsibirische Laika hat seinen Ursprung in den weitläufigen Gebieten zwischen Jenissei und der Halbinsel Kamtschatka und entstand durch Kreuzungen zwischen Ewenkischen, Lamutsker, Amur.- und anderen Laiki Von Strebel wurden die Hunde der Halbinsel als eine Übergangsform zwischen Spitz und Chow Chow beschrieben. Der Ostsibirische Laika wird hauptsächlich für die Jagd auf Eichhörnchen, Zobel und Federwild aber auch als Zug- und Schlittenhund eingesetzt. Die Hündin „Laika“, die den Namen der Rasse trägt, war das erste Lebewesen, das die Erde im Orbit umkreiste (Mission Sputnik 2, 1957). Jedoch handelte es sich bei ihr um einen Mischling vermutlich aus Husky und Terrier.

Charakter und Erziehung

Der Ostsibirische Laika ist ein ausgeglichener Hund, der als Jagdhund selbstständig arbeitet. Er ist lebhaft, flink und wendig. Als „geborener“ Schlitten- und Jagdhund ist er sehr ausdauernd, robust und benötigt extrem viel Auslauf und Bewegung. Aufgrund seiner Eigenständigkeit, seines Jagdinstinkts und seines Bewegungsdrangs ist ein Laika keinesfalls ein Hund für Anfänger, sondern gehört in erfahrene Hände, die wissen, wie man einen Laika erzieht und ihm gerecht werden kann. In der Familie ist der Laika anhänglich, verspielt und rücksichtsvoll im Umgang mit Kindern. Die Gesellschaft und Nähe von anderen Hunden und Menschen sind ihm sehr wichtig.

VDH Mitgliedsvereine

Laika-Club e.V.
Ferdi-Sommer-Str. 6
08543 Jocketal
Tel.: 03 74 39 40 13
Fax: 03 74 39 7 71 46
E-Mail: friedhard.kaul@t-onlinde.de
Internet: www.laika-club.de

Deutscher Club für Nordische Hunde e.V.
Hauptstr. 16
91456 Stübach
Tel.:(0 91 61) 8 82 49 32
Fax: (0 91 61) 8 82 49 33
E-Mail: geschaeftsstelle@dcnh.de
Internet: www.dcnh.de