Pekingese

Seinen Ursprung hat der Pekingese im Kaiserreich China, wo er früher ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehalten war (Palasthund). Er entstand aus einer Kreuzung zwischen Lhasa Apso und Shar Pei. Die Zucht dieser kleinen Hunde war sehr sorgfältig und es war undenkbar, sie fortzugeben oder gar den Europäern zu überlassen. Erst im 19. Jahrhundert gelangte er duch den Pekingfeldzug nach Großbritannien. Queen Victoria erhielt einen Pekingesen als Geschenk. 1898 wurde die Rasse vom englischen Kennel Club anerkannt und 1900 gelangten die ersten Tiere nach Deutschland. Der Pekingese ist auch unter dem Namen „Palasthund“ oder „Löwenhund“ (wie der Lhasa Apso) bekannt. Einer Legende zufolge wurde Buddha von kleinen Löwenhündchen begleitet, die sich vor Feinden zu Löwen verwandelten.

Steckbrief

Ursprungsland: China

Widerristhöhe: 25 cm

Farbe: alle Farben zulässig

Haarkleid: lang, gerade, derb, dichte Unterwolle, dichte Mähne

Geschichte

Seinen Ursprung hat der Pekingese im Kaiserreich China, wo er früher ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehalten war (Palasthund). Er entstand aus einer Kreuzung zwischen Lhasa Apso und Shar Pei. Die Zucht dieser kleinen Hunde war sehr sorgfältig und es war undenkbar, sie fortzugeben oder gar den Europäern zu überlassen. Erst im 19. Jahrhundert gelangte er duch den Pekingfeldzug nach Großbritannien. Queen Victoria erhielt einen Pekingesen als Geschenk. 1898 wurde die Rasse vom englischen Kennel Club anerkannt und 1900 gelangten die ersten Tiere nach Deutschland. Der Pekingese ist auch unter dem Namen „Palasthund“ oder „Löwenhund“ (wie der Lhasa Apso) bekannt. Einer Legende zufolge wurde Buddha von kleinen Löwenhündchen begleitet, die sich vor Feinden zu Löwen verwandelten.

Charakter und Erziehung

Der Pekingese ist ein intelligenter und selbstbewusster Hund, der sowohl anhänglich und verschmust als auch wachsam und mutig ist. Seine Zuneigung schenkt er nicht jedem. Bis heute ist der Pekingese ein Familienhund ohne Pflichten. Er ist ein angenehmer Begleiter, der aber durchaus auch wachsam sind. Als Streicheltier für Kinder ist er nicht unbedingt zu empfehlen, da er als eigenständige Persönlichkeit selbst bestimmt, wann und von wem er Streicheleinheiten möchte. Der Pekingese möchte nicht kommandiert werden, erwidert aber sehr viel Kooperation als Gegenleistung, wenn man seine „Rechte und Wünsche“ respektiert. Nur wenige Pekingesen legen Wert auf stundenlange Spaziergänge, was sie auch in der Stadt zu einem angenehmen Partner mit Charakter macht.

VDH Mitgliedsvereine

Intern. Club f. Japan-Chin, Peking-Palasthunde und King-Charles-Spaniel 1920 e.V.
W.-Wagner-Str. 11
02991 Lauta
Tel.: 03 57 22 9 60 58
Fax: 03 57 22 9 60 58
Internet: www.internationalerclub1920ev.de

1. Deutscher Pekingesen-Club von 1987 e.V.
Weiherstr. 2
57629 Steinebach a. d. Wied
Tel.: 0 26 62 58 94
Fax: 0 26 62 55 20
E-Mail: linpearls@aol.com
Internet: www.1dpc.de