Peruanischer Nackthund

Der genaue Ursprung des Peruanischen Nackthundes ist nicht gesichert. Diskutiert werden Einführungen seiner Vorfahren aus China/Asien oder Afrika. Dargestellt wurde er bereits in der Epoche der Vorinkazeit (zwischen 300 v. Chr. und 1400 n. Chr.), wie sich aus Keramikfunden belegen lässt. Sie galten bereits damals als besondere Haustiere und es wurden ihnen Heilwirkungen gegen Krankheiten zugesprochen. Heute ist der Peruanische Nackthund nationales Kulturgut in Peru.

Steckbrief 

Ursprungsland:  Peru

Widerristhöhe: es gibt drei Größen

Klein: 25 – 40 cm

Mittel: 40 – 50 cm

Groß: 50 – 65 cm

Farbe: verschiedene Schwarzschattierungen, grau, dunkelbraun bis blond, einfarbig oder mit rosa Flecken 

Haarkleid:  Haarkleid fehlt, lediglich Haarreste auf Kopf und an Gliedmaßenenden gestattet

Geschichte

Der genaue Ursprung des Peruanischen Nackthundes ist nicht gesichert. Diskutiert werden Einführungen seiner Vorfahren aus China/Asien oder Afrika. Dargestellt wurde er bereits in der Epoche der Vorinkazeit (zwischen 300 v. Chr. und 1400 n. Chr.), wie sich aus Keramikfunden belegen lässt. Sie galten bereits damals als besondere Haustiere und es wurden ihnen Heilwirkungen gegen Krankheiten zugesprochen. Heute ist der Peruanische Nackthund nationales Kulturgut in Peru.

Charakter und Erziehung

Der Peruanische Nackthund zählt zu den Urhundrassen. Er ist aufmerksam, intelligent und selbstsicher, unabhängig und verträglich. Als Familienhund ist er mit ein wenig Verstand und Einfühlungsvermögen leicht erziehbar und bindet sich eng an seinen Menschen. Sein Lieblingsplatz ist der Schoß seines Menschen und er liebt zudem sonnige Plätzchen. Im Haus ist er ein angenehm ruhiger Genosse, doch draußen rennt er gerne und ist schnell, lebhaft und aktiv. Fremden begegnen sie eher etwas zurückhaltend, jedoch nicht scheu oder aggressiv.
Das Gen für die Haarlosigkeit ist dominant in der Vererbung, wird aber heterozygot getragen, so dass es in Würfen auch zu behaarten Peruanischen Nackthunden (Peludos) kommt. Mit diesem Gen scheint zudem die Anlage für die Zahnentwicklung verknüpft zu sein, wodurch der Nackthund fast immer ein unvollständiges Gebiss hat, was ihn aber keinesfalls bim Fressen behindert.

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