Pharaonenhund

Der Pharaonenhund hieß ursprünglich Kelb tal-Fenek, was in etwa Hund des Kaninchens bedeutet. Er ist ein leidenschaftlicher Jäger. Pharaonenhund war ursprünglich eine Bezeichnung für alle windhundähnlichen Hunde vom Typen eines Podencos, später wurde nur der Kelb tal-Fenek so genannt, weil viele Liebhaber eine auf die alten Ägypter zurückgehende Legende weiter tragen. Tatsächlich hat die Wissenschaft inzwischen nachgewiesen, dass der Kelb tal-Fenek und der Podenco Ibicenco erst in jüngerer geschichtlicher Zeit zu zwei verschiedenen Rassen wurden. Um Verwechslungen mit anderen auch als Pharaonenhunden bezeichneten Rassen zu vermeiden, bemüht sich Malta um die Anerkennung des Namens Kelb tal-Fenek, die eindeutiger ist.

Steckbrief

Ursprungsland: Malta / Großbritanien

Widerristhöhe:

Rüde: 56 bis 63,5 cm

Hündin: 53 bis 61 cm

Farbe: rostbraun bis dunkelrostbraun, bestimmte weiße Markierungen

Haarkleid: kurz, glänzend, fein und dicht bis etwas harsch möglich

Geschichte

Der Pharaonenhund hieß ursprünglich Kelb tal-Fenek, was in etwa Hund des Kaninchens bedeutet. Er ist ein leidenschaftlicher Jäger. Pharaonenhund war ursprünglich eine Bezeichnung für alle windhundähnlichen Hunde vom Typen eines Podencos, später wurde nur der Kelb tal-Fenek so genannt, weil viele Liebhaber eine auf die alten Ägypter zurückgehende Legende weiter tragen. Tatsächlich hat die Wissenschaft inzwischen nachgewiesen, dass der Kelb tal-Fenek und der Podenco Ibicenco erst in jüngerer geschichtlicher Zeit zu zwei verschiedenen Rassen wurden. Um Verwechslungen mit anderen auch als Pharaonenhunden bezeichneten Rassen zu vermeiden, bemüht sich Malta um die Anerkennung des Namens Kelb tal-Fenek, die eindeutiger ist.

Charakter und Erziehung

Er ist ein leidenschaftlicher Jäger, der viel Bewegung wie z. B. durch Windhundrennen braucht. Auf Malta wird er auch heute noch als Jagdhund in kleinen Gruppen gehalten. Eine Besonderheit dieser Rasse ist, dass sie sich beim Jagen mit einem typischen Bellen gegenseitig zur Jagd auffordert. Der Pharaonenhund ist auch für die Jagd mit dem weichen Maul bekannt, das bedeutet, er bringt seine Beute lebend zu seinem Herrchen. Er ist auch sehr sensibel – wie fast alle Windhundarten – und braucht deswegen auch die Zuneigung seines Herrchens. Wenn er sich richtig ausgepowert hat, zieht er sich für ein mehrstündiges Schläfchen zurück. Da er auf Malta zusätzlich noch als Wachhund gehalten wird, hat er ein feines Gehör und reagiert auf unbekannte Geräusche mit Bellen.

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