Pudel

Der Ursprung dieser Rasse ist nicht genau geklärt. Einer Mutmaßung zufolge, könnte der Pudel von einem iberischen Wasserhund abstammen, welcher im 6. Jahrhundert von Nordafrika nach Europa gebracht wurde. Eine weitere Möglichkeit ist, dass er aus einer Kreuzung zwischen zottigen Hütehunden mit Jagdhunden hervorgegangen ist. Auf Abbildungen aus den Zeiten des römischen Kaisers Augustus findet man oft pudelartige Hunde, welche löwenartig geschoren sind. Der Pudel, früher ein apportierender Jagdhund mit Schwerpunkt Wasserjagd, bekam seinen Namen vom Altdeutschen „puddeln“ (= im Wasser planschen oder aber von „Pfudel“ (= Pfütze). Auch heute noch weist sein Haarkleid auf seine Jagdvergangenheit hin.

Im 18. Jahrhundert war der Pudel in Europa sehr beliebt und verbreitet. Diese Beliebtheit klang bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stark ab, da die kurzhaarigen, englischen Jagdhunde wesentlich leichter zu pflegen waren als die lockigen Pudel. In Deutschland wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der geregelten Pudelzucht begonnen: Der Deutsche Pudel-Klub, seinerzeit Münchener Pudelklub genannt, wurde 1893 gegründet. Als 1936 der neue Standard der Rasse festgelegt wurde, verzichtete Deutschland zugunsten von Frankreich sich als das Ursprungsland des Pudels zu bezeichnen, da dieses umstritten war.

Steckbrief

 

Ursprungsland: Frankreich

Widerristhöhe:
Großpudel: 45 – 60 cm
Kleinpudel: 35 – 45 cm
Zwergpudel: 28 – 35 cm
Toy-Pudel: < 28 cm, ideal 25 cm

Farbe: Schwarz, weiß, braun, silbergrau, apricot. In den 80er Jahren wurden auch zweifarbige Pudel zugelassen: Weiß mit schwarzen Platten, schwarz-loh.

Haarkleid:
Wollpudel (Pudel mit lockigem Haar): Üppig, fein, wollig, dicht, gekräuselt, gleichmäßig lang
Schnürenpudel: wollig, dicht, bildet charakteristische gleichlange Schnüre (mind. 20 cm)

Geschichte

 

Der Ursprung dieser Rasse ist nicht genau geklärt. Einer Mutmaßung zufolge, könnte der Pudel von einem iberischen Wasserhund abstammen, welcher im 6. Jahrhundert von Nordafrika nach Europa gebracht wurde. Eine weitere Möglichkeit ist, dass er aus einer Kreuzung zwischen zottigen Hütehunden mit Jagdhunden hervorgegangen ist. Auf Abbildungen aus den Zeiten des römischen Kaisers Augustus findet man oft pudelartige Hunde, welche löwenartig geschoren sind. Der Pudel, früher ein apportierender Jagdhund mit Schwerpunkt Wasserjagd, bekam seinen Namen vom Altdeutschen „puddeln“ (= im Wasser planschen oder aber von „Pfudel“ (= Pfütze). Auch heute noch weist sein Haarkleid auf seine Jagdvergangenheit hin.
Im 18. Jahrhundert war der Pudel in Europa sehr beliebt und verbreitet. Diese Beliebtheit klang bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stark ab, da die kurzhaarigen, englischen Jagdhunde wesentlich leichter zu pflegen waren als die lockigen Pudel. In Deutschland wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der geregelten Pudelzucht begonnen: Der Deutsche Pudel-Klub, seinerzeit Münchener Pudelklub genannt, wurde 1893 gegründet. Als 1936 der neue Standard der Rasse festgelegt wurde, verzichtete Deutschland zugunsten von Frankreich sich als das Ursprungsland des Pudels zu bezeichnen, da dieses umstritten war.

Charakter und Erziehung

 

Der Pudel ist ein intelligenter, gelehriger und treuer Hund. Er wird als Allrounder bezeichnet, denn er eignet sich aufgrund seiner Lebhaftigkeit und Spielfreude für die verschiedensten Freizeitbeschäftigungen: Agility, Flyball, Dog-Dancing, aber auch im Leistungssport trifft man ihn an. Mit anderen Haustieren verträgt sich der Pudel, und er kann für Kinder ein unermüdlicher Spielpartner sein. Aufgrund seiner Lernfähigkeit kann er leicht mit liebevoller Konsequenz erzogen werden. Einen Pudel kann man auch in einer Wohnung ohne Garten halten, vorausgesetzt man bietet ihm ausreichend Bewegung und Beschäftigung, wie ein jeder Hund benötigt.
Seine Fellpflege ist einfacher als angenommen wird: er muss regelmäßig gebürstet, gekämmt und ca. alle acht Wochen geschoren werden. Welche Form der Schur gewählt wird, ist dem Pudel selbst egal. Im FCI-Standard sind folgende Schurarten zugelassen: traditioneller Standard mit Löwenmähne, der English Saddle Clip, der Continental Clip, der Puppy-Clip und die Neue Schur.

VDH Mitgliedsvereine

 

Allgemeiner Deutscher Pudelclub (ADP) e.V.
Blankenburgerstr. 48
86695 Nordendorf, Deutschland
Tel.: 0 82 73 99 48 57
Fax: 0 82 73 99 48 53
E-Mail: mklose.nordendorf@freenet.de
Internet: www.pudelclub-adpev.de

Deutscher Pudel-Klub e.V.
Am Dock 1
26789 Leer, Deutschland
Tel.: 04 91 6 48 37 o. 6 4
Fax: 04 91 6 48 03
E-Mail: info@pudel-klub.de
Internet: www.pudel-klub.de

Pudel-Zucht-Verband 82 e.V.
Chausseestr.2
04603 Windischleuba, Deutschland
Tel.: 0 34 47 86 15 47
Fax: 0 34 47 86 15 48
E-Mail: 1.vorstand@pzv82.de
Internet: www.pzv82.de

Verband der Pudelfreunde Deutschland e.V.
Büchsenschinken 10
21465 Reinbeck, Deutschland
Tel.: 0 41 04 20 95
Fax: 0 41 04 96 15 70
E-Mail: vdp.hg@t-online.de
Internet: www.pudelfreunde.de

Verein Pudelpointer e.V.
Kegelstr. 66
47259 Duisburg, Deutschland
Tel.: 02 03 75 88 50
Fax: 02 03 75 88 50
E-Mail: info@pudelpointer.de
Internet: www.pudelpointer.de