Rottweiler

Der Rottweiler stammt ab von den Treibhunden der mittelalterlichen Viehhändler. Der Name der Rasse leitet sich von Rottweil ab, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, die bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Zentrum des Viehhandels war.

Vom Typ und von der ursprünglichen Verwendung entsprechen die ersten Rottweiler dem klassischen Treibhund. Erst im weiteren Verlauf der Rasseentwicklung bildete sich der molossoide Typ heraus. Wahrscheinlich leitet sich der Rollweil

 

Steckbrief

Ursprungsland:
Deutschland

Widerristhöhe:
Rüde: 61-68 cm
Hündin: 56-63cm

Farbe:
Schwarz mit rotbraunen Abzeichen

Haarkleid:
Hart, derb, dicht und mittellang; Stockhaar
 

Geschichte


Der Rottweiler stammt ab von den Treibhunden der mittelalterlichen Viehhändler. Der Name der Rasse leitet sich von Rottweil ab, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, die bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Zentrum des Viehhandels war.
Vom Typ und von der ursprünglichen Verwendung entsprechen die ersten Rottweiler dem klassischen Treibhund. Erst im weiteren Verlauf der Rasseentwicklung bildete sich der molossoide Typ heraus. Wahrscheinlich leitet sich der Rottweiler von kräftigen heimischen Treibhunden mit einem besonderen Schutztrieb ab. Der Schutztrieb war gewünscht, da der Hund auch den Viehhändler schützen sollte, der nach dem Verkauf der Tiere meist viel Geld bei sich trug.
Die Hunde wurden auf Ausdauer, Intelligenz und Triebeigenschaften gezüchtet, ebenso benötigte man einen starken, kräftigen Hund. Diese Eigenschaften kann man auch beim heutigen Rottweiler noch finden.
Später, als moderne Transportmittel den langen Viehtrieb unnötig machten, fanden nur wenige Rottweiler noch Verwendung und es überlebten nur einige bei Metzgern, daher auch der Name Metzgerhunde. Dort trieben sie das Vieh zum Schlachthof.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Rottweiler fast ausgestorben, doch engagierte Züchter sorgten für einen Fortbestand der Rasse. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fanden die ersten Rottweiler Verwendung als Polizeihunde und wurden 1910 auch als Polizeihunderasse offiziell anerkannt.
Auch heute leistet er noch seinen Dienst bei der Polizei und beim Zoll und ist einer der populärsten Gebrauchshunderassen.

Charakter und Erziehung

Idealerweise sind Rottweiler friedliche, selbstsichere Hunde. Erst in den falschen Händen durch Ausnutzung des natürlichen Schutztriebes kann dieser zu einem aggressiven Hund herangezogen werden.
Rottweiler sind zwar unterordnungsbereite, aber auch dominante Hunde, deren Erziehung deswegen nicht ganz einfach ist. Eine konsequente Erziehung sowie eine sehr gute Sozialisierung sind unbedingt notwendig.
Seine Mischung aus Stärke und hoher Reizschwelle hat den Rottweiler prädestiniert für die Verwendung als Schutzhund. Er wird heute jedoch auch als Familienhund gehalten, wobei er sicher kein Familienhund erster Wahl ist.
In einigen Bundesländern gehört der Rottweiler zu den sogenannten Listenhunden.
 

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