Spinone Italiano

Darstellungen in der Literatur zufolge, die einen rauhaarigen Hund italienischen Ursprungs beschreiben, der als Vorfahre der heutigen Spinone gilt, ist der Spinone vermutlich echt italienischer Herkunft. Er wurde für die Jagd als Vorstehhund eingesetzt. Auch auf alten Kunstwerken ist dieser Hundetyp zu finden: auf einem Fresko von Andrea Mantegna „Die Rückkehr des Kardinals Gonzaga“ (1450) und auf einem Gemälde von Annibale Carracci (11560-1609). 1683 beschreibt Jacques Espée de Selincourt in seinem Buch „Der perfekte Jäger“ über Griffons aus Italien und Piemont und nimmt dabei Bezug auf den Spinone. Seine Herkunft ist aber nicht ganz klar; so vermutet Tale, ein Kynologe aus dem 16. Jahrhundert, die Herkunft des Spinone in der Verbindung russischer Griffons mit der italienischen Bracke. Eine weitere Theorie beschreibt die Abstammung von einem inzwischen ausgestorbenen spanischen Vorstehhund. Während des zweiten Weltkrieges drohte der Spinone fast auszusterben, da er in Italien durch Setter, Pointer und Deutsch Drahthaar in der Jagd ersetzt wurde.  Jedoch wurde auch der Spinone in andere Länder zur Jagd exportiert, so dass seine Rasse erhalten blieb und sich die Zuchtpopulation mittlerweile erholt hat.

Steckbrief 

Ursprungsland:  Italien

Widerristhöhe:

Rüden: 60 – 70 cm

Hündinnen: 58 – 65 cm

Farbe: reinweiß; weiß mit orange oder kastanienbraunen Flecken oder Stichelung 

Haarkleid: steif, hart, dicht und anliegend, keine Unterwolle

Geschichte

Darstellungen in der Literatur zufolge, die einen rauhaarigen Hund italienischen Ursprungs beschreiben, der als Vorfahre der heutigen Spinone gilt, ist der Spinone vermutlich echt italienischer Herkunft. Er wurde für die Jagd als Vorstehhund eingesetzt. Auch auf alten Kunstwerken ist dieser Hundetyp zu finden: auf einem Fresko von Andrea Mantegna „Die Rückkehr des Kardinals Gonzaga“ (1450) und auf einem Gemälde von Annibale Carracci (11560-1609). 1683 beschreibt Jacques Espée de Selincourt in seinem Buch „Der perfekte Jäger“ über Griffons aus Italien und Piemont und nimmt dabei Bezug auf den Spinone. Seine Herkunft ist aber nicht ganz klar; so vermutet Tale, ein Kynologe aus dem 16. Jahrhundert, die Herkunft des Spinone in der Verbindung russischer Griffons mit der italienischen Bracke. Eine weitere Theorie beschreibt die Abstammung von einem inzwischen ausgestorbenen spanischen Vorstehhund. Während des zweiten Weltkrieges drohte der Spinone fast auszusterben, da er in Italien durch Setter, Pointer und Deutsch Drahthaar in der Jagd ersetzt wurde.  Jedoch wurde auch der Spinone in andere Länder zur Jagd exportiert, so dass seine Rasse erhalten blieb und sich die Zuchtpopulation mittlerweile erholt hat.

Charakter und Erziehung

Der gutmütige Spinone ist nicht nur ein hervorragender Jagdhund mit gutem Geruchssinn: er ist auch ein beliebter Begleithund. Seine Haupteinsatzgebiete auf der Jagd sind das Vorstehen, das Apportieren von Wild und die Suche. Aufgrund seiner guten Nase wird er auch beim Mantrailing eingesetzt, der Personensuche unter Einsatz von entsprechend geeigneten Hunden, die anhand ihres Geruchssinnes die Zielperson unter vielen anderen Menschen verfolgen und aufspüren können. Wie jeder Hund benötigt der Spinone eine liebevoll-konsequente und einfühlsame Erziehung. Bereits im Welpenalter sollte er gut sozialisiert werden, damit er den Umgang mit fremden Hunden und Menschen lernt. Ein Spinone schließt sich seinem Herrchen eng an und sollte von daher keinesfalls im Zwinger gehalten werden. Er liebt Zuwendung und fordert diese gelegentlich auch gern mal ein.

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