Tibet Spaniel

Der Tibet Spaniel stammt vermutlich von Hunden ab, die bereits um 1000. v. Chr. im zentralasiatischen Gebiet gelebt haben. Erste Erwähnungen gab es schon in der Zeit der Chin-Dynastie (225-206 v. Chr.). Der Hundetyp weist Ähnlichkeit mit dem heutigen Pekingesen auf, welcher allerdings eine deutlich flacherer Nase und kürzeren Rücken besitzt. Dieser flachnasige Typ – der heutige Pekingese – wurde erst ab dem späten 17. Jahrhundert gezielt gezüchtet. Der Tibet Spaniel gehört zu den Kulturgütern Tibets und wurde von den Mönchen als Begleiter geachtet, der sie begleitete und Wächterfunktionen erfüllte. Nicht auszuschließen ist, dass schon sehr früh Hunde vom Schlag des Tibet-Spaniels über die Seidenstraße nach Europa kamen und vielleicht somit zu den Urahnen europäischer Kleinhunde wurden. Der erste Wurf von Tibet Spanieln in Europa wird auf das Jahr 1895 in England datiert. Die Rasse fand allerdings anfangs keinerlei Bedeutung in Züchterkreisen. Der erste Rassestandard wurde im Jahre 1934 festgelegt. Durch den zweiten Weltkrieg wurden alle züchterischen Bemühungen zunichte gemacht – die Bestände des Tibet Spaniels waren so gut wie nicht mehr vorhanden in Europa. Erst durch Einfuhr neuer Hunde aus Tibet wurde die Zucht auch in Europa fortgesetzt. Im Jahre 1959 wurde der Standard erneuert und im Jahre 1961 erfolgte die Anerkennung durch den FCI.

Steckbrief

Ursprungsland: Tibet

Widerristhöhe: ca. 25,4 cm

Farbe: alle Farben und Mischungen von Farben sind erlaubt

Haarkleid: seidiges, kurz- bis mittellanges Deckhaar, dichte, feine Unterwolle

Geschichte

Der Tibet Spaniel stammt vermutlich von Hunden ab, die bereits um 1000. v. Chr. im zentralasiatischen Gebiet gelebt haben. Erste Erwähnungen gab es schon in der Zeit der Chin-Dynastie (225-206 v. Chr.). Der Hundetyp weist Ähnlichkeit mit dem heutigen Pekingesen auf, welcher allerdings eine deutlich flacherer Nase und kürzeren Rücken besitzt. Dieser flachnasige Typ – der heutige Pekingese – wurde erst ab dem späten 17. Jahrhundert gezielt gezüchtet. Der Tibet Spaniel gehört zu den Kulturgütern Tibets und wurde von den Mönchen als Begleiter geachtet, der sie begleitete und Wächterfunktionen erfüllte. Nicht auszuschließen ist, dass schon sehr früh Hunde vom Schlag des Tibet-Spaniels über die Seidenstraße nach Europa kamen und vielleicht somit zu den Urahnen europäischer Kleinhunde wurden. Der erste Wurf von Tibet Spanieln in Europa wird auf das Jahr 1895 in England datiert. Die Rasse fand allerdings anfangs keinerlei Bedeutung in Züchterkreisen. Der erste Rassestandard wurde im Jahre 1934 festgelegt. Durch den zweiten Weltkrieg wurden alle züchterischen Bemühungen zunichte gemacht – die Bestände des Tibet Spaniels waren so gut wie nicht mehr vorhanden in Europa. Erst durch Einfuhr neuer Hunde aus Tibet wurde die Zucht auch in Europa fortgesetzt. Im Jahre 1959 wurde der Standard erneuert und im Jahre 1961 erfolgte die Anerkennung durch den FCI.

Charakter und Erziehung


Der Tibet Spaniel war nie nur ein Luxushund; er hielt auch Haus und Hof frei von Ratten. Er ist robust und zäh und typisch für seine Herkunft auch wetterfest und mit scharfen Sinnen ausgestatten. Der fröhliche, kleine Hund ist sehr wachsam und meldefreudig. Seiner Familie ist er ein treuer Begleiter, fühlt sich aber auch in einer größeren Vierbeinermeute wohl. Wie jeder Hund bedarf auch der Tibet Spaniel einer liebevollen und konsequenten Erziehung, bei der Spiel und Spaß nicht fehlen sollten.

VDH Mitgliedsvereine

Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e.V.
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