Tosa

Der Tosa Inu entstammt einer Kreuzung des Shikoku-Ken mit westlichen Rassen wie Bulldogs, Mastiffs, Deutsche Vorstehhunde, Bernhardiner, Bloodhound, Bullterrier und Deutsche Doggen. Seine Verwendung fand er in der japanischen althergebrachten Tradition der Hundekämpfe, welche bis in das 14. Jahrhundert zurückgeht. Der Tosa Inu wurde ausschließlich für den Hundekampf gehalten, wobei es sich bei diesen Hundekämpfen um die unblutige Art in Form von Ringkämpfen nach strengem Regelwerk handelte. Weder Feigheit, noch Bellen, Unterwerfen oder Zurückweichen wurden geduldet; erst wenn ein Hund den anderen zu Boden geworfen hatte, war der Kampf beendet.

Steckbrief

Ursprungsland: Japan

Widerristhöhe:

Rüden: > 60 cm

Hündinnen: > 55 cm

Farbe: rot, falbfarben, apricot, schwarz, gestromt, kleine weiße Abzeichen sind zulässig

Haarkleid: kurz, hart und dicht

Geschichte

Der Tosa Inu entstammt einer Kreuzung des Shikoku-Ken mit westlichen Rassen wie Bulldogs, Mastiffs, Deutsche Vorstehhunde, Bernhardiner, Bloodhound, Bullterrier und Deutsche Doggen. Seine Verwendung fand er in der japanischen althergebrachten Tradition der Hundekämpfe, welche bis in das 14. Jahrhundert zurückgeht. Der Tosa Inu wurde ausschließlich für den Hundekampf gehalten, wobei es sich bei diesen Hundekämpfen um die unblutige Art in Form von Ringkämpfen nach strengem Regelwerk handelte. Weder Feigheit, noch Bellen, Unterwerfen oder Zurückweichen wurden geduldet; erst wenn ein Hund den anderen zu Boden geworfen hatte, war der Kampf beendet.

Charakter und Erziehung

Der Tosa Inu ist definitiv kein Hund für Anfänger. Er ist freundlich aber zurückhaltend gegenüber Fremden. Gegenüber Artgenossen jedoch zeigt er Dominanz und Intoleranz. Sein Herrchen sollte in der Lage sein, diesen Hund körperlich als auch geistig zu führen. In Deutschland ist der „Sumoringer“ in vielen Bundesländern ein „Listenhund“ und als gefährlich eingestuft. Somit unterliegt seine Haltung vielen Einschränkungen wie Zucht- und Haltungsverbot, Maulkorb- und Leinenzwang. In Deutschland hat jedoch noch kein Tosa Inu einen Menschen nachweislich verletzt und auch aus Japan, wo über 10.000 Tosas leben, ist kein Fall bekannt, bei dem ein Tosa menschenbezogen gefährlich aufgefallen ist. In den USA sind seit den 80er Jahren gerade mal vier Vorfälle mit Tosas bekannt, bei denen Menschen verletzt wurden. In allen Fällen lag Fehlverhalten der geschädigten Person vor. Interessenten der Rasse sollten sich an verantwortungsbewußte Züchter wenden und ihren Hund frühzeitig erziehen und sozialisieren.

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