FIP – Feline Infektiöse Peritonitis

FIP ist eine der am meisten gefürchteten Erkrankungen von Katzen. Das hat mehrere Gründe:

  • sie verläuft fast immer tödlich
  • man weiß nicht was der genaue Auslöser ist
  • Fehldiagnosen sind nicht selten

Das Krankheitsbild ist oftmals nicht greifbar, eine eindeutige Diagnose zu stellen ist sehr schwierig. Wie bei jeder Erkrankung der eigenen Katze, ist es auch hier sehr wichtig gut informiert zu sein und das Fachchinesisch der Tierärzte zu verstehen. Denn letztendlich müssen im Verlauf dieser Krankheit von uns Menschen einige elementare Entscheidungen getroffen werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt leider viele unterschiedliche statistische Zahlenwerte im Zusammenhang mit FIP. Dies zeigt auch, dass diese Erkrankung noch lange nicht ausreichend erforscht ist.

Was ist FIP – Feline Infektiöse Peritonitis?

Die Krankheit wurde FIP – Feline Infektiöse Peritonitis – genannt, weil eine Infektion des Bauchfells (Peritoneum) das häufigste Erscheinungsbild ist. Das Bauchfell ist eine Haut, die den Bauchraum auskleidet und auch alle inneren Bauchorgane wie eine Folie umhüllt. Sie ist durchsichtig und mit einer Flüssigkeit benetzt, was für eine gute Verschiebbarkeit – ist notwendig für zum Beispiel Schwangerschaft oder Nahrungsaufnahme - der inneren Organe sorgt. Diese Flüssigkeitsmenge ist bei einer gesunden Katze recht gering.

Neben dem klassischen Verlauf der Bauchfellentzündung, kann es zu einer ausschließlichen Entzündung des Brustfells (Pleura) kommen. Das Brustfell ist eine Haut, die die Lungen überzieht und die Brusthöhle von innen auskleidet. Sie hat die gleichen Funktionen wie das Bauchfell. Eine weitere Abweichung ist eine FIP – Erkrankung ohne Entzündung des Bauch- oder Brustfells.

Wie entsteht FIP?

Es gibt ein bei Katzen leichte Durchfälle und Erbrechen verursachendes Virus: das feline Coronavirus (FCoV). Diese Durchfallerkrankung tritt am häufigsten bei jungen Tieren mit einem noch nicht so stabilen Immunsystem auf. Es kommt weltweit vor und rund 50 % aller Katzen sind im Laufe ihres Lebens mit dem Virus in Berührung gekommen. Mittels eines einfachen Bluttests lässt sich der Antikörper-Titer (die Antwort des Immunsystems auf das Coronavirus) bestimmen. Dieser Titer bedeutet, das Immunsystem der Katze wurde schon mit dem Coronavirus konfrontiert und ist erfolgreich mit der leichten Darminfektion fertig geworden.

FIP entsteht erst, wenn dieser Coronavirus mutiert. Das bedeutet, das Erbgut des Virus verändert sich dauerhaft. Von allen mit dem Coronavirus infizierten Katzen bekommen „nur“ rund 5 – 10 % FIP, nur bei ihnen mutiert das Virus, alle anderen bleiben gesund. Weltweit erkranken circa 1 – 2 % aller Katzen an FIP, diese Krankheit betrifft alle Katzenarten – auch die Großkatzen in den Zoos –, Rasse oder Herkunft scheinen keine Rolle zu spielen. Theoretisch kann FIP bei Katzen jeglichen Alters auftreten, es gibt aber Altersgruppen (zwischen 4 Monaten und 2 Jahren sowie über 13 Jahre), die häufiger betroffen sind. Leider gibt es keine sicheren Zahlen darüber, wie viel Prozent aller Katzen jemals mit dem felinen Coronavirus Kontakt hatten. Rein rechnerisch ergeben die hier genannten Zahlen eine Spanne von 10 bis 40 %, ein Artikel von einem renommierten Tierarzt spricht von über 50 %. Eine Studie aus Großbritannien geht von 84 % aller Rassekatzen aus, die auf Ausstellungen in England gezeigt werden.

Ansteckungswege des Coronavirus

Es gibt viele Möglichkeiten für eine Katze, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Man kann davon ausgehen, dass in jeder größeren Katzengruppe ein bis mehrere Tiere mit dem Virus schon Kontakt hatten. Das betrifft natürlich alle Tierheime und Züchter, jeden größeren Privathaushalt, Tierpensionen und auch Aufenthalte in Tierkliniken. Der Coronavirus befällt fast alle Katzen, die mit ihm in Kontakt kommen und je mehr Katzen in einer Gruppe zusammenleben, desto höher wird der Infektionsdruck.

Die Ansteckung erfolgt fast immer über den Kot. Das Virus wird durch Einatmen oder durch Verschlucken aufgenommen. Der Coronavirus ist im getrockneten Kot einige Wochen lang infektiös, allerdings nimmt die Stärke der Ansteckungsfähigkeit rasch ab. Neben dem Katzenklo finden sich auch kleinste Kotreste in Katzenbettchen, Bürsten, unserer Kleidung oder ähnlichem. In einer bestimmten kurzen Infektionsphase, kann auch eine Ansteckung über den Speichel erfolgen. Über Urin oder Tränenflüssigkeit ist eine Ansteckungsmöglichkeit laut meinen Quellen nicht nachweisbar, die Meinungen dazu sind aber  – wie bei jeder nicht ausreichend erforschten Krankheit – unterschiedlich. Die gute Nachricht, der Coronavirus kann mit vielen normalen Haushaltsreinigern beseitigt werden. Dennoch steigt die Anzahl der Katzen, die mit dem Coronavirus in Berührung gekommen sind.

Die Coronaviren setzen sich im Darm oder in der Lunge fest und werden vom Immunsystem bekämpft. Bei vielen Katzen zeigen sich dabei keinerlei Krankheitssymptome. Die Ausscheidung der Viren über den Kot erfolgt während einer akuten Infektion mit dem Coronavirus bis genügend Antikörper sich gebildet haben. Das kann einen Zeitraum von rund 1 – 9 Monate umfassen.

Es gibt allerdings Katzen, die zu Dauerausscheidern des Coronavirus werden. Diese Katzen werden ein Leben lang Coronaviren ausscheiden. Tierärzte sprechen in so einen Fall von einem erhöhten Infektionsdruck für alle anderen Katzen, die mit dieser Katze zusammen leben. Es gibt allerdings keine zuverlässigen Statistiken, ob und in welchem Maß dieser steigende Infektionsdruck zu tatsächlichen Erkrankungen führt. Oftmals haben die Dauerausscheider selbst regelmäßige Durchfallerkrankungen. In so einem Fall muss der Katzenhalter die Entscheidung treffen, wie er im Sinne seiner – aller – Katzen mit dieser Situation umgeht. Manche entscheiden sich, für die dauerausscheidende Katze einen Einzelplatz zu suchen. Andere sind überzeugt, dass ein zufriedenes, artgerechtes und stressarmes Leben mit allen Katzen zusammen die bessere Lösung ist. Unterstützung (Immunstärkung, Aufbau einer gesunden Darmflora und anderes) finden sie bei alternativen Heilmethoden wie zum Beispiel der Homöopathie.

Relativ sicher ist eine Übertragung von mit dem Coronavirus infizierten Katzenmüttern auf ihre Kitten. Es gab Versuche diesen Infektionsweg zu unterbinden, in dem man die Kitten der Katzenmutter mit 6 Wochen wegnahm und sie völlig von anderen Katzen separierte. Das Ergebnis war allerdings nicht so überzeugend, denn die isolierten Kitten waren trotzdem infiziert, wenn auch in einem etwas geringeren Maße als Kitten, die bei der infizierten Mutter blieben. Meiner persönlichen Meinung nach müssen hier andere Wege gefunden werden. Denn ich halte die Hauptprägephase von Kitten für zu wichtig, als das man sie von ihrer Mutter trennen sollte.

Mutation des Coronavirus

Viren vermehren sich, in dem sie sich selbst replizieren. Sie befallen Zellen und programmieren diese für ihre Vermehrung um. Wenn sich bei dieser Vermehrung spontane Veränderungen im Erbmaterial des Virus ergeben, spricht man von Mutationen (lateinisch: Veränderung, Wechsel). Mutationen sind bei der Vermehrung von Viren keine Seltenheit, aber nicht jede Mutation hat weitreichende Folgen auf das Krankheitsbild.

Wenn eine gesunde Katze mit dem Coronavirus infiziert wird, reagiert ihr Immunsystem und Antikörper gegen das Virus werden gebildet, die Infektion erfolgreich bekämpft. Diese Antikörper sind im Blut (Antikörper-Titer) nachweisbar.

Wenn das meist nur geringe Krankheitssymptome verursachende Coronavirus zum FIP-Virus mutiert, kann dieses veränderte Virus die Fresszellen (Makrophagen, gehören zur Immunabwehr) infizieren und gelangt auf diesem Weg über das Blut überall in den Körper der Katze. Je nach Stärke des Immunsystems kommt es gleich, gar nicht oder einige Zeit später zum Ausbruch von FIP.

Ausbrechen der FIP

Wenn bei einer Katze die Coronaviren zu FIP-Viren mutiert sind, bedeutet das nicht, dass die betroffene Katze sofort daran erkranken wird. Da sie ja vorher schon mit dem Coronavirus infiziert war, hat ihr Immunsystem erstmal die Antikörper um das mutierte FIP-Virus in Schach zu halten. Es gibt Theorien, dass eine gesunde Katze in einer kleinen Katzengruppe mit einem stressfreien und artgerechten Leben noch jahrelang gesund bleiben kann oder FIP sogar niemals ausbrechen muss.

Anders sieht es dagegen bei jungen, alten, gestressten oder kranken Katzen aus. Ihr Immunsystem ist entweder noch nicht voll ausgeprägt oder durch Krankheit, Stress oder Alter geschwächt. Stressauslöser können Revierwechsel, Probleme mit anderen Katze oder dem Menschen, Tierarztbesuche und noch einiges anderes sein. All diese Faktoren schwächen das Immunsystem und ein schwaches Immunsystem kann generell alle Viren und andere Erreger nicht mehr ausreichend in Schach halten. Die Folge ist eine erhöhte Produktion der FIP-Viren, die sich im ganzen Körper ausbreiten. Eine genetische Veranlagung an FIP zu erkranken wird noch in Fachkreisen diskutiert.

Ausprägungen der FIP

Man kann eine FIP in verschiedene körperliche Ausprägungen einordnen. Welche Ausprägung sich entwickelt hängt wohl unter anderem von der noch verbliebenen Stärke des Immunsystems ab.

Feuchte FIP mit Bauchhöhlenerguss: Bei der klassischen FIP kommt es zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle (Bauchwassersucht, Ascites), die den Bauchumfang der Katze je nach Menge ziemlich erhöhen können. Bei einer Punktion (Entnahme der Flüssigkeit mittels einer Spritze) zeigt sich eine gelbliche fadenziehende Flüssigkeit. Rund 56 % aller an FIP erkrankten Katzen haben diese Bauchwassersucht.



Feuchte FIP mit Brusthöhlenerguss: Anstelle der Bauchhöhle kann es auch zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Brusthöhle (Pleuraerguss) kommen. Pleuraergüsse können zu Atemschwierigkeiten führen. Auch hier zeigt sich bei einer Punktion die gelbliche und fadenziehende Flüssigkeit.

Trockene FIP: Bei der trockenen FIP kommt es zu keinen Flüssigkeitsansammlungen. Sie äußert sich in knotigen Veränderungen des Gewebes (vor allem im Bauchraum, es können aber auch Lunge, Augen, Gehirn oder die Haut betroffen sein). Die Folge können neurologische Erscheinungen, gelbliche Schleimhäute oder Augenerkrankungen sowie Blutarmut sein.

Mischform aus trockener und feuchter FIP: Bei einer Mischform können alle bisher beschriebenen Ausprägungen auftreten.



Symptome bei einer FIP

Je Ausprägung und nach Geschwindigkeit des Ausbruchs kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen:

  • Appetitlosigkeit
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Mattigkeit
  • Fieber
  • Teilnahmslosigkeit
  • Gelben Schleimhäuten
  • Nickhautvorfällen
  • Augenentzündungen
  • Schnupfen
  • Störungen des zentralen Nervensystems, wie z. B. Zuckungen oder Lähmungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Zunahme des Bauchumfanges
  • Atemschwierigkeiten
  • Flüssigkeitsansammlungen in der Bauch- und/oder der Brusthöhle
  • Entzündung der Nieren
  • Vermehrtes oder vermindertes Urinieren
  • Entzündung der inneren Bauchorgane
  • Entzündung der Gebärmutter
  • Anämie (Blutarmut)
  • und andere


Wichtig: Alle diese Symptome KÖNNEN auf FIP hinweisen, MÜSSEN es aber nicht. Es gibt sehr viele andere Erkrankungen bei Katzen, die auch eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen. Aufgrund der Schwierigkeit FIP eindeutig zu diagnostizieren, ist die Dunkelziffer der Katzen, die mit der Diagnose FIP eingeschläfert wurden, aber eigentlich eine andere Erkrankung hatten, recht hoch. Auch Flüssigkeitsansammlungen in Bauch- oder Brusthöhle kommen bei anderen Erkrankungen vor. Andere mögliche Erkrankungen müssen deswegen immer ausgeschlossen werden!

Diagnose einer FIP

Bei allen Viruserkrankungen von Mensch und Tier ist der Antikörper-Titer im Blut ein wichtiger Nachweis der betreffenden Viruserkrankung. In dieser speziellen Untersuchungsmethode wird die Blutprobe verdünnt, dann wird nachgeguckt, ob Antikörper sich nachweisen lassen. Wenn ja, wird die Probe immer weiter verdünnt und die größtmögliche Verdünnung in der sich noch Antikörper nachweisen lassen ist der Titer. Das bedeutet, das bei einem Titer von 1:100 wesentlich weniger Antikörper im Blut sind, als bei einem Titer von 1:10000.

Da aber im speziellen Fall von Coronavirus/FIP der Antikörper-Titer sowohl bei einer harmlosen Coronavirusinfektion, als auch bei einer ausgebrochenen FIP erhöht ist, hilft dieser Nachweis hinsichtlich einer eindeutigen Diagnose nicht weiter.

Auf den folgenden Seiten finden Sie viele ausführliche Informationen zu den einzelnen Untersuchungsmethoden. Jede Methode für sich liefert keinen eindeutigen Beweis für eine FIP-Erkrankung, da sie auch bei anderen Erkrankungen positiv sein können. Erst mehrere positive Ergebnisse in Kombination können einen Verdacht hinsichtlich FIP erhärten.

FIP-Seiten von Catgirly

Wikipedia

Tierklinik Birkenfeld

Wenn der Tierarzt den Verdacht einer FIP-Erkrankung in den Raum stellt ist das für jeden ein heftiger Schock. Deswegen bin ich auch der Meinung, man sollte diesen Verdacht nicht sofort bei jedem unspezifischen Krankheitsbild aussprechen. In dieser Situation gilt es zum einen alle notwendigen Untersuchungen durchzuführen, die zu einer sicheren Diagnose – FIP oder doch eine andere Erkrankung – führen und für die Katze den Stress so gering wie möglich zu halten.

Ist FIP für andere Katzen ansteckend?

Diese Frage kann bis heute noch nicht eindeutig beantwortet werden. Die These, dass der FIP-Virus nicht direkt ansteckend sei, beruht auf zwei Erkenntnissen. Zum einen wurden in Obduktionen von an FIP gestorbenen Katzen niemals gleiche FIP-Virus-Mutationen entdeckt, zum anderen scheidet eine an FIP erkrankte Katze den Virus wohl nicht mehr oder kaum über den Kot aus. Andererseits empfehlen viele Fachleute eine gründliche Reinigung aller Katzengegenstände sowie eine rund 3 Wochen lange Pause, bevor eine neue Katze einzieht.

Ich weiß, dass viele Katzenhalter, die mit mehreren Katzen zusammenleben, sich im Falle einer FIP – Erkrankung einer Katze gegen eine räumliche Trennung der Katzen entschieden haben. Sie wollten so einerseits den Stress für alle minimieren und zum anderen der sterbenden Katze noch ein paar letzte schöne Tage im Kreise ihrer Katzenfamilie schenken. Bei den mir bekannten Katzenhaltern ist kein weiteres Tier an FIP erkrankt. Diese Aussage hat aber keinen medizinisch relevanten Wert, sondern ist nur eine Beobachtung bei einigen – wenigen – Katzenhaltern. Die Entscheidung, wie man in seinem Katzenhaushalt mit einer FIP-Erkrankung umgeht, muss jeder Katzenhalter selbst treffen, es ist seine alleinige Verantwortung.

Impfung gegen FIP

Es gibt einen Impfstoff, der eine FIP-Erkrankung verhindern soll. Bei dem Impfstoff handelt es sich um manipulierte FIP-Viren, die der Katze in die Nase – dem Organ über das die Ansteckung erfolgt – getropft wird. Diese manipulierten FIP-Viren vermehren sich nur bei 31 Grad Celsius, die Katze hat eine normale Körpertemperatur von 39 Grad. Die Impfung soll theoretisch nur eine Antikörperproduktion anregen. Leider funktioniert dieses Prinzip in der Praxis nicht so einwandfrei, unter bestimmten Umständen kann die Impfung die Wahrscheinlichkeit an FIP zu erkranken sogar erhöhen.

Dies ist nur einer der Gründe, warum der Impfstoff in Fachkreisen ziemlich umstritten ist. Ein anderer liegt in der Tatsache, dass der Impfstoff nur Katzen gegeben werden kann, die noch nie mit dem Coronavirus Kontakt hatten, da sich das Risiko an FIP zu erkranken nach der Impfung bei einem vorherigen Kontakt mit Coronaviren ungleich erhöht. Ein vorheriger Test ist somit erforderlich. Ein normaler Antikörper-Titer reicht hierfür nicht aus, da auch Katzen, die vor Jahren mit Coronaviren Kontakt hatten, inzwischen wieder negativ sein können. Weiterhin wurden verschiedene Studien hinsichtlich des Impfschutzes durchgeführt, die Effizienz der Impfung schwankt zwischen 0 – 75%.

Die Impfung ist auf jeden Fall keine Behandlungsmöglichkeit bei einer FIP-Erkrankung.

Behandlung von FIP

Wenn eine FIP-Erkrankung relativ sicher festgestellt wurde, wird von der klassischen Medizin nur noch symptomlindernd behandelt. Bis heute gibt es keine Heilungsmöglichkeit. Viele Tierärzte raten auch dazu, die Katze, sobald es für sie qualvoll wird, einschläfern zu lassen. Es wurden verschiedene Therapien – wie zum Beispiel mit Interferon  - getestet, wiederholbaren Erfolg brachte keine.

Es finden sich auch keine Informationen über Erfolge FIP mit alternativen Medizinen, wie zum Beispiel der Homöopathie, zu heilen. Das kann allerdings an der schwierigen Diagnostizierbarkeit dieser Krankheit liegen. Eine Linderung der begleitenden Symptome ist mit alternativen Medizinen natürlich möglich.

Für uns Menschen ist die Behandlung einer an FIP erkrankten Katze eine Gratwanderung. Auf der einen Seite hofft man, dass es vielleicht doch nicht FIP ist oder dass eines der verordneten Mittel ein Wunder vollbringt. Auf der anderen Seite liegt es in unserer Verantwortung den für die Katze richtigen Zeitpunkt zu finden, sie gehen zu lassen, damit sie nicht unnötig leiden muss. Es ist sehr hilfreich, wenn man einen guten und vertrauenswürdigen Tierarzt und/oder Tierheilpraktiker an seiner Seite weiß und sie einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In unserem Forum beantworten wir gerne weitere Fragen zum Thema: Forum von Petsnature


© Katja Tuszynski 2010 – www.marcating.de

© Foto: www.sxc.hu

__________________________________

Quellen und weiterführende Links:

Wikipedia

FIP-Seiten von Catgirly

FIP-FAQ

Tierklinik.de

Tierklinik Birkenfeld

Loetzerich

Dr. Addie

Quellen Fotos