Ägyptische Mau

Bereits auf den Tempelreliefs und Papyrusrollen ist sie abgebildet. Sie ist als reine Wohnungskatze nicht geeignet, da sie einen enormen Beschäftigungstrieb hat und diesen auch ausleben muss.

Bereits auf den Tempelreliefs und Papyrusrollen ist sie abgebildet. Sie ist als reine Wohnungskatze nicht geeignet, da sie einen enormen Beschäftigungstrieb hat und diesen auch ausleben muss.

Herkunft: Ägypten

Rassestandart nach FIFe – Federation Internationale Feline

Gesamteindruck: Sie ist eine mittelgroße Katze, die aktiv und farbenprächtig ist und gut entwickelte Muskeln hat.

Kopf: ist leicht gerundet, mit mittellangem Keil ohne flache Konturen. Im Profil zeigt sich eine sanfte Kontur mit leichtem Anstieg vom Nasenrücken zur Stirn. Sie hat keine vollen Wangen. Wenn man die Nase von vorn betrachtet, dann sollte sie über die gesamte Länge gleich breit sein. Die Schnauze ist weder kurz noch gespitzt.

Ohren: Die Ohren sind mittelgroß bis groß. Am Ansatz breit, wachsam und mäßig spitz zulaufend. Die Innenseite ist zart muschelrosa und fast durchsichtig. Die Haare auf den Ohren sind kurz und liegen eng an, sie können mit Haarbüscheln besetzt sein. Die Ohren stehen aufrecht mit breitem Abstand dazwischen. Sie verlängern die Fläche des Kopfes.

Augen: sind groß, mandelförmig und weder rund noch orientalisch. Sie stehen zu den Ohren leicht schräg. Ihr Ausdruck ist wachsam. Die Augenfarbe ist ein helles Stachelbeer-Grün. (Nur bei jungen Katzen bis zu 1 1/2 Jahren wird ein bernsteinfarbener Schimmer toleriert.)

Körper: ist mittellang, anmutig und zeigt gut entwickelte Muskeln. Eine lose Hautfalte erstreckt sich von der Flanke zum hinteren Knie. Eine allgemeine Ausgewogenheit ist wertvoller als die Größe allein.

Beine: sind in Proportion zum Körper. Die Hinterbeine sind im Verhältnis länger, wodurch der Eindruck vermittelt wird, dass die Katze auf Zehenspitzen steht, wenn sie aufrecht steht. Die Pfoten sind schmal und zierlich, leicht oval, schon fast rund.

Schwanz: ist mittellang, am Ansatz dick und zur Spitze hin leicht zulaufend.

Fell: ist kurz, aber noch so lang, um zwei bis drei Bänder Ticking zu zeigen, mit einem seidigen Glanz. Bei den Smoke-Farben ist das Haar weich und fein in der Textur. Bei den Silber- und Bronze-Farben dagegen ist das Haar dicht und geschmeidig. Die Silber- oder Bronze-Farben zeigen in den Haaren zwei oder mehr Bänder Ticking, die durch helle Bänder getrennt sind.

Kondition: Eine perfekte physische Kondition mit wachsamem Aussehen . Sie ist physisch und charakterlich gut ausgewogen.

Anmerkung: Kater werden meist größer als weibliche Katzen. Bei erwachsenen Katern sind volle Wangen sowie ein muskulöser Nacken und muskulöse Schultern erlaubt. Die Größe allein ist nicht so wichtig, die Ausgewogenheit zählt mehr. Ein bernsteinfarbener Schimmer in der Augenfarbe wird nur bei Katzen bis zu 1 ½ Jahren toleriert. Die Fellfarbe ist nach 8-14 Monaten fertig.

Fehler: sind, wenn der Kopf zu kurz oder rund oder einen orientalischen Typ aufweist, die Wangen voll (außer bei erwachsenen Katern) und die Schnauze zu spitz oder kurz ist. Die Augen dürfen nicht klein, rund oder vom orientalischen Typ sein und die Augenfarbe darf bei Katzen, die älter als 18 Monate sind nicht bernsteinfarben sein. Außerdem darf der Körper weder massiv noch vom orientalischen Typ sein.

Wesen: Sie sind sehr temperamentvoll, wesensfest, unerschrocken und verlangen sehr viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Früher galt sie als unberechenbar und wild, doch die jahrelange selektive Zucht hat das Verhalten verändert. Sie geht gerne an der Leine, ist anhänglich und intelligent.

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