Burma-Katze

Sie ist eine äußert kräftig gebaute Katze, weswegen sie auch wesentlich schwerer ist als ihr Erscheinen ahnen lässt. Das Leben unter den Menschen genießt sie und kommt auch mit Hunden und anderen Katzen gut zurecht.

Sie ist eine äußert kräftig gebaute Katze, weswegen sie auch wesentlich schwerer ist als ihr Erscheinen ahnen lässt. Das Leben unter den Menschen genießt sie und kommt auch mit Hunden und anderen Katzen gut zurecht.

Herkunft: USA

Rassestandart nach FIFe – Federation Internationale Feline

Gesamteindruck: Durch ihre einzigartige Farbgenetik zeichnet sich die Burma als eigenständige Rasse aus. Es ist eine lebendige Rasse, mit seidigem Fell und ausdrucksvollen Augen. Sie ist mittelgroß und elegant. Ähnlichkeiten mit dem Siamtyp oder der Gedrungenheit der Briten muss als Fehler gewertet werden.

Kopf: von vorn gesehen ein kurzer Keil, an den Backenknochen Breit und zur Schnauze stumpf zulaufend. Der obere Kopfteil ist breit und hat Höhe. Zwischen den Ohren ist er Breit und laicht gerundet. Im Profil gesehen, ist die Stirn leicht gerundet, die Nasenspitze und das Kinn bilden eine senkrechte Linie. Die Nase hat am Ansatz einen deutlichen Break. Der Kiefer ist am Scharniergelenk breit und das Kinn ist kräftig. Im Profil zeigt das Kinn einen kräftigen Unterkiefer.

Ohren: sind mittelgroß (außer beim Jungtier), mit breitem Ansatz und leicht gerundeten Spitzen. Sie sind gut auseinandergesetzt. Die Ohren sind leicht nach vorn geneigt. Die Außenlinie der Ohren folgt dem oberen Teil des Gesichtes (außer bei ausgewachsenen Katern - volle Wangen).

Augen: sind groß und weit auseinandergesetzt. Die obere Augenlinie ist gerade und verläuft (nach orientalischer Art) leicht schräg zur Nase, während die untere Augenlinie gerundet ist. Die Augenfarbe sollte leuchtend, besonders lebhaft und glänzend sein. Alle Schattierungen von Gelb über Chartreuse bis bernsteinfarben sind erlaubt, wobei goldenes Gelb bevorzugt wird. Die Größe, Form und Stellung sind für den Ausdruck wichtiger als die Farbe. Ein nachlassen der Farben ist bei Katzen erlaubt.

Körper: mittellang, von muskulöser und kompakter Statur. Sie ist schwerer als man vom Äußeren her schließt. Ihre Brust ist kräftig und im Profil gerundet. Der Rücken ist gerade.

Beine: In Proportion zum Körper und relativ schlank. Die Pfoten sind in Proportion zum Körper und klein und rund.

Schwanz: ist von mittlerer Länge und gerade. Der Ansatz ist von mittlerer Dicke und läuft zu einer gerundeten Spitze zusammen.

Fell: ist fein, glänzend und seidig in der Textur. Es liegt eng am Körper an, ist fast ohne Unterwolle und sehr kurz.

Farben: braun/blau/chocolate/lilac/rot/creme; rot/blau/chocolate/lilac SCHILDPATT; Die Unterseite des Körpers ist immer heller als der Rücken und die Beine. Der Farbverlauf ist immer allmählich. Das Haar soll abgestuft bis zu einer blasseren Farbe der Haarwurzel gefärbt sein. Das Gesicht und die Ohren können etwas Kontrast zeigen. Streifen und Tupfer sind nicht erlaubt.

Anmerkung: Jungtiere können eine leichte Geisterzeichnung haben und insgesamt eine etwas hellere Körperfarbe haben – dies ist zu tolerieren.

Fehler: sind orientalische oder runde Augen, wenn der Kopf einen Pinch und die Nase einen auffallenden Nasenbuckel hat. Außerdem, wenn man einen orientalischen oder britischen Typ erkennt, die Augen mehr blaue als gelbe Farbpigmente haben und zu viele weiße Haare sowie deutliche Streifen und Geisterzeichnungen aufweisen.

Wesen: Sie ist stark auf den Menschen fixiert. Die Burma hat oftmals ein überschäumendes Temperament und einen großen Spiel- und Bewegungsdrang. Im Allgemeinen wird ihr Charakter ähnlich dem Siam empfunden. Sie ist charmant, lebhaft, gesellig, intelligent und hat auch schelmische und ausgelassene Charakterzüge. Sie gilt als sehr anspruchsvolle Katze.

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