Kanaani - Katze

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine sehr junge Katzenrasse. Sie entstand in den 90ger Jahren in Israel, dort kreuzte man die dort beheimatete wilde Falbkatze mit Hauskatzen. Später wurden noch die Rassen Orientalisch Kurzhaar, Bengalen und Abessinier eingekreuzt. Seit 2000 wird die Rasse Kanaani – Katze anerkannt. Zur Zeit sind noch bestimmte Rassen zur Einkreuzung erlaubt, ab 20010, dürfen nur noch Kanaani mit Kanaani verpaart werden.

Herkunft: Israel

Rassestandard nach World Cat Association

Allgemeines: Zuchtziel ist eine möglichst große optische Ähnlichkeit mit der getupften Falbkatze, auch ihr raubtierhafter Gang und ihre große Sprungfähigkeit soll erhalten bleiben.

Kopf: Der breit-dreieckige Kopf sitzt auf einem langen und schlanken Hals. Die Ohren sind groß und weit gesetzt. Der Zwischenraum zwischen den Ohren muss mindestens die untere Ohrbreite haben. Der Zwischenraum zwischen den Ohren muss mindestens die untere Ohrbreite haben. Die Ohren sind groß, spitz zulaufend, offen, transparent und innen leicht behaart. Ohrpinsel sind erwünscht. Zwischen den Ohren ist der Schädel flach. Sie hat sichtbare Wangenknochen (kein Pinch) und die leicht gewölbte Stirn geht sanft in eine ausgeprägte und gerade Nase – ohne Stop – über. Zusammen mit einer leicht abgeflachten Schnauze und einem kräftigen Kinn bilden sie ein exzellentes Profil. Die Augen sind mandelförmig ohne orientalisch zu sein und stehen weit auseinander. Sie sind groß, offen und leicht schräg gestellt zu den Ohren. Die Augenfarbe bei erwachsenen Tieren ist grün. Stachelbeeregrün oder Apfelgrün werden bevorzugt, gelbgrün wird akzeptiert.

Körper: Sie ist groß und schlank, mit langen hohen Beinen und einem muskulösen und dennoch schlankem Körper. Die hinteren Beine sind etwas höher, die Pfoten sind oval und schlank. Nacken und Schultern sind beim Kater muskulöser als bei der Katze. Sie hat einen sehr langen und dünnen Schwanz, der im Ansatz breiter ist und spitz zuläuft.

Fell: Das Fell ist kurz, anliegend und mit wenig Unterwolle. Die Struktur ist eher derb und nicht siamesisch weich. Die Haare sind aber lang genug, um sowohl in der Grundfarbe als auch in der Zeichnung ein deutliches Ticking zu zeigen. Das Ticking ist unverzichtbar, aber nicht so ausgeprägt, dass die Tupfen verschwinden.

Farbe: Auf beige- bis zimtfarbenem Untergrund seal, chocolate oder cinnamon Tupfen, die durch das Ticking weicher gezeichnet sein können. Unabhängig von der Farbe der Zeichnung sind Schwanzspitze und mindestens 3 Ringe sowie Fußballen und Sohlenstreifen bevorzugt schwarz (wie bei der Felis Lybica). Die genetische Farbe ist an der Schwanzspitze erkennbar. Die Tupfen liegen in waagerechter oder diagonaler Reihung, senkrechte Reihung über den ganzen Körper ist nicht erlaubt. Die Beine sind getupft oder geringt. Zwei bis drei Halsringe, von denen einer geöffnet sein sollte. Das charakteristische "M" auf der Stirn wird idealerweise in drei bis fünf Linien fortgesetzt, die über den ganzen Schädel und das Genick bis auf die Schulter führen. Auf den Schultern können sich diese Linien fortsetzen und in kreisförmige Muster mit einem Tupfen in der Mitte verwandeln. Der Aalstrich sollte in Tupfen aufgelöst sein. Der Bauch ist weiß bis hellbeige und getupft, Kinn und Kehle hellbeige. Der Nasenspiegel ist ziegelrot und in der Zeichnungsfarbe umrandet. Classic- bzw. blotched-tabby ist erlaubt - jegliche Silbervarianten sind nicht gestattet.

Fehler: Der Kopf darf kein spitzes Dreieck bilden.

Wesen: Kanaani – Katzen sind einerseits sehr selbstständig, andererseits zärtlich und sehr anhänglich. Obwohl sie das Aussehen einer Wildkatze hat, schmust und spielt sie liebend gerne mit ihrem Menschen. Sie ist aufgrund ihres erst sehr kurzen Daseins eine noch nicht sehr weit verbreitete Rasse, es gibt nur wenige Züchter.

Weblinks:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kanaani-Katze

http://www.immisch.org/www.kanaani-cats.de/frames.htm

http://www.katzenfreund.com/katzenrassen_kanaani.htm