Maine Coon

Die Maine-Coon-Katze ist sowohl die größte als auch die älteste Katzenrasse aus Amerika, aus dem Bundesstaat Maine. Sie ist eine „working cat“, eine Gebrauchskatze und trägt in Maine seit 1985 den Titel „Nationalkatze“.

Die Maine-Coon-Katze ist sowohl die größte als auch die älteste Katzenrasse aus Amerika, aus dem Bundesstaat Maine. Sie ist eine „working cat“, eine Gebrauchskatze und trägt in Maine seit 1985 den Titel „Nationalkatze“.

Herkunft: USA

Rassestandard nach FIFe - Féderation Internationale Féline

Gesamteindruck: eine rechteckige, große und stark bemuskelte Katze mit einem breitem Brustkorb und einem kantigem Kopf mit großen Ohren. Langer wehender Schwanz und einem starken Knochenbau. Das gibt der Katzen einen Eindruck von Kraft und Robustheit. Kater sind größer als die weiblichen Katzen.

Kopf: mittelgroßer Kopf mit einem sanft gerundeten, geneigtem Profil, kantiger Umriss, mittellanges Gesicht mit sanft gebogener Stirn, hoch stehende und akzentuierte Wangenknochen mit einem tastbaren Übergang zwischen Wangenknochen und der Schnauze, das Kinn bildet eine senkrechte Linie mit Nase und Oberlippe.

Ohren: sitzen hoch oben am Kopf und sind leicht nach außen geneigt, haben einen breiten Ansatz und sind mäßig spitz, so genannte Luchspinsel sind sehr erwünscht, die Ohrinnenhaare sollen über den Rand der Ohren rausragen.

Augen: verlaufen leicht schräg zum Ohr, sind rund bis leicht oval, groß und weit auseinander, Mandelform ist nicht gewünscht. Klare Augenfarben sind gewünscht, es gibt keinen Zusammenhang zwischen Fell- und Augenfarben.

Nacken: kann bei Katern sehr muskulös werden.

Körper: der Körperbau sollte lang sein, mit einem starken Knochenbau und einer harten Muskulatur, kräftig mit einem breiten Brustkorb, ausgewogenes aber insgesamt rechteckiges Aussehen; kräftige, mittelange Beine mit großen Pfoten, runde Pfoten mit Büscheln zwischen den Zehen.

Schwanz: ist so lang wie der gesamte Körper, hat einen breiten Ansatz, aber ist spitz zulaufend. Die Haare am Schwanz sind lang und wirken so als wenn sie im Wind wehten.

Fell: dichte Struktur, Allwetterfell, am Kopf kurz und entlang der Oberlinie dann länger werdend, Bauch und Hinterbeine haben lange und volle Haare, eine Halskrause wird erwartet. Das Deckhaar ist etwas gröber und glatt, die Unterwolle weich und fein.

Farben: es gibt alle Farben, Weißscheckungen sind erlaubt; schwarz, rot, weiß, creme, blau, silber, tabby (classic oder mackerel), smoke, schildpatt. chocolate, lilac und point sind nicht erlaubt.

Anmerkung: Da auf die sehr langsame Entwicklung der Rasse Rücksicht genommen werden soll, muss der Typ gegenüber der Farbe bevorzugt werden. Je nach Jahreszeit variiert die Länge und Dichte des Fells. Die Köpfe der Kater müssen größer sein als die der weiblichen Katzen.

Fehler: generell fehlende Größe oder unharmonische Proportionen, runder Kopf, ein zu gerades oder kovexes Profil, einen break in der Nase, zu runde oder zu spitze Schnauze sowie hervorstehende Schnurrhaarkissen, fliehendes Kinn, Ohren stehen zu weit auseinander oder stehen nach außen, schräg liegende mandelförmige Augen, zu feine oder zu leichte Knochenstruktur, zu kurzer Körper, zu lange Beine, zu kurzer Schwanz, fehlendes Unterfell

Wesen: Maine Coons sind zwar eine sehr robuste Katzenrasse, aber auch sehr menschenbezogen und gutmütig. Vom Temperament her liegen sie zwischen den eher etwas ruhigeren Persern und den lebhaften Orientalen, Ausnahmen bestätigen bei allen Rassen natürlich die Regel.

Im Gegensatz zu vielen anderen Katzen lieben Maine Coons das Wasser. Beute wird gerne im Napf „gewaschen“.

Die Katzenrasse hat eine zarte und sanfte Stimme, berühmt ist sie auch für ihr Gurren. Manche Exemplare kann man durchaus als gesprächig bezeichnen.

Maine Coons sind keine reinen Schoßkatzen, sie lieben zwar die Nähe zum Menschen, wollen aber auch gut beschäftigt werden, fordern ihren Menschen zum Spielen auf.

Wer sich für eine Maine Coon entschließt sollte sich auf jeden Fall bewusst sein, dass dies keine kleinen und leichten Katzen sind. Ein ausgewachsener Kater kann durchaus seine 8 – 10 Kilo auf die Waage bringen ohne dick zu sein.

Bücher

  1. Maine Coon, Ihr Hobby (gebundene Ausgabe) von Dominik Kieselbach und Angelika Kneifel
  2. Maine Coon von Elke Carson und Monika Wegler

Weblinks

  1. http://www.maine-coon-hilfe.de/index.html
  2. http://www.world-of-animals.de/tierlexikon/tierart_Maine_Coon.html
  3. http://www.katze-und-du.at/aktuell/Katzen-Rassen/Maine-Coon.html
  4. http://www.cfainc.org/breeds/profiles/articles/maine.html

FIFe - Mitgliedsverein

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D-35614 Asslar
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