Orientalisch Langhaar

Bei der Zucht der Balinesen traten immer mal wieder „unerwünschte“ Farben auf, aus ihnen entstand die Rasse der Javanesen, der langhaarigen Orientalen. Eine zeitlang wurden sie auch Britisch Angora genannt, weil man sie mit dem versucht verband die Angora wieder zu züchten, wiederum andere nannten die Rasse Manadarin.

Bei der Zucht der Balinesen traten immer mal wieder „unerwünschte“ Farben auf, aus ihnen entstand die Rasse der Javanesen, der langhaarigen Orientalen. Eine zeitlang wurden sie auch Britisch Angora genannt, weil man sie mit dem versucht verband die Angora wieder zu züchten, wiederum andere nannten die Rasse Manadarin.

Herkunft: USA

Fotos: Leider konnten wir keine frei verfügbaren Fotos dieser Rasse finden. Sollten Sie welche haben und Sie uns zur Verfügung stellen wollen, wenden Sie sich bitte an Christian Numsen: christian.numsen@petsnature.de

Rassestandart nach FIFe – Federation Internationale Feline

Allgemeines: Das Ideal dieser Katze ist grazil, elegant mit langen sind verjüngenden Linien, geschmeidig und gut mit Muskeln besetzt. Sie ist mittelgroß.

Kopf: Der Kopf ist von mittlerer Größe und in Proportion zum Körper gut ausbalanciert. Er ist keilförmig mit geraden Linien. Der Keil beginnt an der Nase und verläuft mit geraden Linien an jeder Seite zu den Ohren. Diesen beiden Linien sollten durch kein Barthaar unterbrochen werden. Sieht man den Kopf im Profil, so ist er leicht gewölbt. Die Nase ist lang, gerade und zieht sich in einer Linie zur Stirn ohne Stopp. Die Schnauze ist schmal. Das Kinn ist mittelgroß und bildet mit der Nasenspitze eine Linie.

Ohren: Die Ohren sind groß, spitz und breit am Ansatz. Sie setzten die Linen des Keils fort.

Augen: Die Augen sind mittelgroß und treten weder besonders hervor noch zurück. Sie sind mandelförmig und sind leicht zur Nase geneigt, so dass sie mit den Linien des Keils ein harmonisches Bild abgeben. Die Augenfarbe soll ein lebendiges, leuchtendes grün sein.

Nacken: Der Nacken ist lang und schlank.

Körper: Der Körper ist lang und grazil, gut mit Muskeln besetzt, aber noch immer zierlich und elegant. Die Schultern sind nicht breiter als die Hüfte.

Beine: Die Beine sind lang, dünn und in Proportion zum Körper. Die Pfoten sind klein und oval.

Schwanz: Der Schwanz ist sehr lang, dünn und verjüngt sich zu einem Punkt.

Fell: Die Fellstruktur ist fein und seidig. Es ist am Körper mittellang, wird zur Halskrause und den Schultern und zu Schwanz etwas länger, welches die Form einer Feder bildet. Es gibt kein wolliges Unterfell. Die Fellfarbe sollte gleichmäßig sein, ohne Tabby-Markierungen oder Schattierungen bei Non-Agouti-Varietäten. Die Barthaare und Augenbrauen müssen mit der Körperfarbe harmonieren.

Fehler: Als Fehler im Fell gelten Tabby-Markierungen bei Non-Agouti-Varietäten.

Wesen: Die Orientalisch Langhaarkatzen haben den Körper und die Stimme einer Siamkatze. Sie gelten als sehr intelligente Rasse, die anhänglich und auf den Menschen bezogen ist. Sie sind sehr verspielt und suchen viel Aufmerksamkeit. Unter Züchtern gelten sie als ideale Rassekatze, da sie Einschränkungen ihrer Freiheit etwas weniger stören als andere Katzen und so sie Reisen als nicht so stressend empfindet wie manch andere Rasse. Eine Orientalisch Langhaar braucht viel Platz und ist sehr gesellig, sucht auch sehr die Nähe zu anderen Katzen.

Weblinks:

FIFe - Mitgliedsverein

1. Deutscher Edelkatzenzüchter-Verband e.V.
Berliner Straße 13
D-35614 Asslar
Tel.:06441-8479
Fax:06441-87413
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