Perserkatze

Die Perserkatze stammt aus einer Kreuzung von Angorakatzen mit persischen Langhaarkatzen und sahen damals eher aus wie Maine Coons. Die heute bekannten Perser sind durch Zucht in Laufe der Jahrhunderte entstanden, sie wurden immer kleiner, runder und kompakter mit einem üppigeren Fell.

Die Perserkatze stammt aus einer Kreuzung von Angorakatzen mit persischen Langhaarkatzen und sahen damals eher aus wie Maine Coons. Die heute bekannten Perser sind durch Zucht in Laufe der Jahrhunderte entstanden, sie wurden immer kleiner, runder und kompakter mit einem üppigeren Fell.


Rassestandard nach FIFe - Federation Internationale Feline

Allgemein: Sie sind mittelgroß bis groß.

Kopf: Sie haben einen runden und massiven Kopf, der gut proportioniert ist mit einem sehr breiten Schädel. Die Stirn ist gerundet, die Wangen sind voll, die Nase kurz und breit mit einem deutlichen Stop, es darf aber keine Stupsnase sein. Der Nasenrücken und der Nasenspiegel sollen breit sein. Die Nasenlöcher müssen gut geöffnet sein, damit die Katze ungehindert atmen kann. Der Stop muss genau zwischen den Augen sein, er darf sich weder oberhalb des oberen Augenlides noch unterhalb des unteren Augenlides befinden. Das Kinn ist stark, der Kiefer breit und kräftig. Der Ausdruck soll schön offen sein.

Ohren: Ihre Form ist klein mit gerundeten Spitzen und mit guten Haarbüscheln. Sie stehen sehr weit auseinander und sind ziemlich niedrig am Schädel angesetzt.

Augen: Die Augen haben eine große, runde und offene Form und sie stehen weit auseinander. Die Farben sollen leuchtend und ausdrucksvoll sein, es gibt zu den einzelnen Fellfarben jeweils erlaubte Augenfarben, es kommen aber genrell fast alle Augenfarben vor.

Nacken: Der Hals ist kurz und kräftig.

Körper: Ihr Körperbau ist gedrungen (cobby), sitzt tief auf den Beinen. Sie haben eine breite Brust, Schulter und Rücken sind massiv und muskulös.

Beine: Sie sind kurz, dick und kräftig. Die Pfoten sind groß, rund und kräftig, Haarbüschel zwischen den Zehen werden gewünscht.

Schwanz: Der Schwanz ist kurz und buschig mit einer sanft gerundeten Spitze. Die Länge sollte im Verhältnis zum Körper passen.

Fell: Das Fell ist lang und dicht, es hat eine feine und seidige Textur, darf aber nicht wollig sein. Eine volle Halskrause bedeckt Schultern und Brust. Es gibt Perserkatzen in den meisten bekannten Fellfarben.

Wesen: Die Rasse gehört zu den ruhigeren Vertretern der Katzenwelt, sie lieben es gemütlich und gemächlich. Sie gehört aber auch zu den pflegeintensivsten Rassen, da vor allem ihr Fell viel Pflege braucht. Es neigt dazu schnell zu verfilzen oder gar zu verkletten.

Leider wurde von einigen Züchtern aus Europa und aus Amerika in den letzten Jahrzehnten Massenzuchten aufgebaut was neben manch falscher Vorstellung vom Aussehen (Übertypisierung) zu gesundheitlichen Schäden dieser Rasse führte. Bei der Wahl einer Perserkatze sollte man sich vorher gut über die typischen Krankheiten (zu kleine Schädel, Tränenkanalverengung, verengte Nasenöffnungen, Einwärtsdrehen der Augenlieder usw.) gründlich informieren und sich vom Züchter auch genau über den Stammbaum und den geprüften Gesundheitszustand der Katze informieren.

Buchempfehlungen

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