Singapura

Die Singapura ist die kleinste und leichteste Katzenrasse der Welt. Sie wurde 1975 von einem amerikanischem Ehepaar in Singapur entdeckt, dort lebte sie in den Abflussrohren. Sie nahmen sie mit in die USA und begannen sie zu züchten. Das heutige Erscheinungsbild entstand durch die Verpaarung mit Burmakatzen und Abessiniern. Sie ist immer noch eine seltene Katzenrasse.

Herkunft: Singapur

Rassestandard nach CFA – Cat Fanciers Association

Gesamteindruck:. Sie ist eine kleine bis mittelgroße, gut bemuskelte Katze mit einem edlen Erscheinungsbild. Sie hat auffallend große Augen und Ohren.

Kopf: Der Kopf ist insgesamt rund, von vorne nach hinten und von Seite zu Seite. Die Schnauze ist mittelang, die Nase kurz und stumpf. Die Nase ist lachsrosa und dunkel umrandet. Das Kinn ist gut entwickelt.

Nacken: Der Nacken ist kurz und tendenziell dick.

Ohren: Die Ohren sind groß und leicht zugespitzt. Am Ansatz sind sie breit und offen.

Augen: Sie haben große und mandelförmige Augen, die leicht schräg gestellt sind. Sie sollten nicht weniger als eine Augenbreite auseinander stehen. Grün ist als einzige Augenfarbe erlaubt, die Schattierungen gehen von grün-braun bis grün-gelb. Die Augen sollen dunkel umrandet sein.

Körper: Der Körper ist klein bis mittelgroß, gut bemuskelt und etwas stämmig. In der Seitenansicht bilden die Beine, der feste Bauch und der Boden ein Quadrat.

Beine: Die Beine sind mittellang und muskulös. Am Körperansatz sind sie breiter und verjüngen sich zu kleinen und ovalen Pfoten. Die Pfotenballen sollen braun-rosa sein.

Schwanz: Der Schwanz ist kurz, schlank und mit einer dunkeln Spitze stumpf zulaufend. Am Körper liegend sollte der Schwanz bis knapp zur Schulter reichen.

Fell: Das Fell ist sehr kurz und eng anliegend mit einer seidigen Textur.

Farben: Nur eine einzige Fellfarbe ist zulässig: Sepia Agouti. Die Grundfarbe ist die von altem Elfenbein und an den Rändern hat sie ein braunes Ticking. Die Schwanzspitze ist dunkel. Schnauze, Kinn, Brust und Unterkörper hat die Farbe von ungebleichten Musselin. Streifen sind nur an der Innenseite der Vorderbeine und am Knie erlaubt. Das Fell zwischen den Zehen ist dunkelbraun. Augenränder, Nasenumrandung, Schnurrhaaransatz und Lippen sind dunkelbraun.

Anmerkungen: Bei kleinen, noch nicht ausgewachsenen Katzen werden Zugeständnisse hinsichtlich des Tickings gemacht. Ein lachsfarbener Nasenrücken oder lachsfarbene Ohren sind erlaubt.

Fehler: Das Fell darf keine kalten oder grauen Töne haben, eine dunkle Linie entlang des Rückrades ist ein Fehler. Tigermarkierungen am Hals und Streifen an der Außenseite der Vorderbeine sind fehlerhaft. Die Augen und Ohren dürfen nicht klein sein, die dunkle Nasenumrandung darf nicht fehlen. Blaue Augen sind nicht erlaubt.

Wesen: Die Singapura ist verspielt und sehr anhänglich, sie folgt ihrem Menschen gerne in jedes Zimmer. Sie ist anpassungsfähig und flexibel, hat ein offenes und liebes Wesen. Fremden gegenüber ist sie eher misstrauisch. Sie ist eine aktive und neugierige Katze. Sie verträgt sich gut mit anderen Katzen und spielt ausgelassen mit ihnen.

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