Als Senior "auf den Hund kommen"?

Der Hund spielt in unserer heutigen Zeit deutlich und zunehmend eine Rolle als Sozialpartner des Menschen. Auch viele ältere Mitmenschen, welche in Rente stehen oder den Lebenspartner verloren haben entscheiden sich häufig, den letzten Abschnitt ihres Lebens mit einem Hund zu teilen.
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Hunde bringen Struktur und Rhythmus in den Tag. Sie können die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen erleichtern und die Vierbeiner halten auch körperlich fit. Ebenso wird über ein breitgefächertes Beschäftigungsangebot für Mensch & Hund gemeinsam auch die geistige Agilität angesprochen. Wer sich entscheidet einen Hund zu sich zu nehmen, darf sich über eine Menge ungeteilter und ehrlicher Aufmerksamkeit freuen. Man muss sich aber auch bewusst sein, dass der Wegbegleiter mit der nassen Nase arttypische Bedürfnisse hat, die den Zweibeiner in die Pflicht nehmen.

Überlegung: junger Hund oder lieber Veteran?

Sie sind Senior und spielen mit dem Gedanken, einen Hund in Ihr Leben zu holen? Sind Sie vielleicht unsicher, ob es ein junges oder ein älteres Tier sein soll? Grundsätzlich sollten Sie diese Entscheidung nicht an Ihrem Lebensalter fest machen. Es gilt: man ist so alt, wie man sich fühlt. Sind Sie körperlich fit, vielleicht sportlich ambitioniert und interessiert an Möglichkeiten, sich mit Ihrem vierbeinigen Partner zu beschäftigen? Dann kann es durchaus sinnvoll sein, sich für ein jüngeres und agiles Tier zu entscheiden. Über die Kontaktaufnahme zu Hundeschulen oder die Recherche im Internet lässt sich erkunden, was für Angebote für Hund und Halter es im Umkreis gibt.

Wer aufgrund körperlicher/gesundheitlicher Probleme nicht mehr in der Lage ist sich mit dem Hund allzu aktiv zu beschäftigen und den Vierbeiner als Gesellschafter bei sich haben möchte, für den ist in der Tat ein ruhigerer und gesetzterer Vertreter seiner Art die bessere Wahl. Gut geführte Tierheime helfen gerne bei der Entscheidungsfindung und zumeist gibt es dort auch die Möglichkeit, mit den „Insassen“ über Spaziergänge in Kontakt zu treten. Hier lässt sich dann auch gut feststellen, ob die „Chemie stimmt“.

Gerade betagtere Hunde können für Senioren eine echte Alternative zum „heißen Jungspund“ darstellen. Natürlich sollen Sie sich im Klaren darüber sein, dass der alte Hund möglicherweise nur noch eine relativ kurze Lebensspanne bei und mit Ihnen verbringen wird. Diese gemeinsame Zeit kann aber ungemein erfüllend sein.

Haltungsansprüche

Haben Sie sich für einen aktiven Junghund entschieden, ist es selbstverständlich, dass Ihr vierbeiniger Liebling viel mit Ihnen an der frischen Luft unternehmen wird. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen davon absehen, einen jungen Hund in Ihr Leben zu holen, müssen Sie sich dennoch bewusst sein, dass auch ein älteres, gesetzteres Tier nach draußen muss. Als Faustregel gelten 3 – 4 Gassigänge täglich. Wohnen Sie parterre und haben einen Garten zur Verfügung, können Sie sicherlich von dieser Faustregel abweichen. Vielleicht gibt es aber auch jemanden, der gerne ein oder zwei Gassirunden mit Ihrem vierbeinigen Liebling übernimmt?
Kommen Sie ins Gespräch mit Nachbarn, Freunden, Familienangehörigen.

Auch gibt es die Möglichkeit, sich um einen professionellen „GassiService“ zu kümmern – der Hund hat längst seinen ganz eigenen Stab an Dienstleistungsunternehmen für sich. Auch Schüler verdienen sich als Gassigänger gern den einen oder anderen Euro zum Taschengeld dazu. Leben Sie in einem Mietshaus und müssenTreppen überwinden um nach draußen zu kommen? Überlegen Sie, wie groß der Hund sein darf, damit Sie den Vierbeiner im Falle eines Falles die Treppen hinauf und herunter tragen können.

Ihr vierbeiniger Partner hat einen Anspruch auf artgerechte Ernährung. Auch hier sollten Sie sich bitte im Vorfeld Gedanken zum Thema machen. Anregungen bezüglich gesunder Ernährung für Hunde finden Sie sich hier: http://www.petsnature.de/hundefutter-shop/  Neben einem breit gefächerten Angebot an Futtermitteln bietet Pets Nature auch netten und kompetenten Kontakt, der beratend zu allen Bereichen rund um das Thema Hund zur Verfügung steht.

Auch wichtig vorab zu klären: wenn Sie selber nicht ausreichend mobil sind, wie kommt das Futter zu Ihnen?

Und was ist, wenn ich einmal gesundheitlich komplett ausfalle?

Grundsätzlich kann jeder Hundehalter einmal in die Situation geraten, sich nicht um seinen Vierbeiner kümmern zu können. Unabhängig vom Alter.

Wer kümmert sich um den Vierbeiner, wenn Sie gesundheitlich ausfallen, vielleicht auch über einen längeren Zeitraum ins Krankenhaus müssen? Freunde, Familie, Nachbarn, Hundepensionen oder eine Pflegestelle im Tierheim?
Dinge, die Sie schon vor dem „Fall der Fälle“ bedacht und geregelt haben sollten.

Haben Sie noch Fragen zum Thema? Sind Sie vielleicht noch unsicher, ob ein Hund in Ihr Leben passt und wie dies aussehen kann?

Falls Sie sich gern zum Thema austauschen möchten oder weiter Informationen suchen, dann schauen Sie doch einmal auf unsere Facebook-Seite vorbei!

© Diana Düpmann 2017